Seit dem 27. Juni befindet sich der indianische Bürgerrechtler Leonard Peltier bereits unter unerträglichen Bedingungen in Einzelhaft im Bundesgefängnis von Lewisburg, Pennsylvania. Die große Hitze in der kleinen Zelle und seine Isolation machen dem fast 67-jährigen herzkranken Diabetiker schwer zu schaffen.
In einem Brief schildert Anwalt Robert R. Bryan die vielen Hinweise darauf, dass Peltier vermutlich bewusst getäuscht wurde, um ihn zu dieser drakonischen Strafe verurteilen zu können.
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Die Hungerkatastrophe, die das Bürgerkriegsland Somalia betrifft, ist kein Zufall: Der Zerfall jeglicher Ordnung, die Herrschaft der Warlords und der nahezu allmächtigen radikalislamischen Al-Shabaab-Milizen haben sie in diesem Ausmaß überhaupt erst ermöglicht. Die Gesellschaft für bedrohte Völker wirft der Weltgemeinschaft vor, ein Eingreifen zur rechten Zeit verschlafen zu haben, um das Desaster abzuwenden. Sie fordert Verhandlungen mit den radikal-islamischen Al-Shabaab-Milizen. Denn, so erklärt der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in einem Interview mit dem Arte Journal, nur so haben die Menschen dort eine Überlebenschance.
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23 Jahre lang haben der Norden und der Süden Krieg gegeneinander geführt. 2005 wurde ein Friedensabkommen verabschiedet,, das aber keinen Frieden gebracht hat.
Anfang dieses Jahres gab es ein Referendum, bei dem sich 99 % der Südsudanesen für die Unabhängigkeit ihres Landesteils ausgesprochen haben. Am 9. Juli soll es in Kraft treten. Doch immer noch ist die Lage im Sudan sehr unruhig. Was in dem Land vor sich geht, darüber spricht Ulrich Delius mit dem Evangeliums-Rundfunk.
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Die Hungerkatastrophe im Norden Kenias spitzt sich immer mehr zu. „Drei Millionen Nomaden sind akut in ihrer Existenz bedroht“, warnt Ulrich Delius, Afrikareferent der GfbV, im Interview mit domradio.de. In manchen Gebieten sei das Überleben von bis zu 80 Prozent der Bevölkerung gefährdet.
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Türkeis Premier Erdogan steht vor einer weiteren Amtszeit als Ministerpräsident – doch das reicht ihm nicht. Eine Zweidrittel-Mehrheit im Parlament ist sein Ziel, mit der er eine neue Verfassung verabschieden lassen will. Kamal Sido, Nahostreferent der GfbV berichtet, was Erdogan eigentlich mit der verfassungsändernen Mehrheit erreichen will.
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Am Freitag, 17. Juni 2011, besuchte der Präsident des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Norbert Lammert, das koptisch-orthodoxe Kloster der Heiligen Jungfrau Maria und des Heiligen Mauritius in Höxter-Brenkhausen. Dort traf er den Generalbischof der koptisch-orthodoxen Kirche in Deutschland, Anba Damian.
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About 180 representatives of various minorites from around Europe, political decision makers and civil-rights activists discussed possibilites to keep their identity and their culture at the minority congress (1.-4.06.2011).
The congress was arranged in cooperation with the Society for Threatened Peoples (STP). For one of the key aspects of the congress – the improvement of the situation of the Roma – the STP has prepared a position paper, which you can download under ’read more’.
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Rund 180 Repräsentanten vieler Minderheiten aus ganz Europa, politische Entscheidungsträger und Bürgerrechtler diskutierten auf dem Kongress europäischer Minderheiten (1.-4.06.2011) über Möglichkeiten, ihre Identität und Kultur zu bewahren. Der Kongress wurde in Kooperation mit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) durchgeführt. Für einen der Schwerpunkte des Kongresses – die Verbesserung der Lage der Roma – erstellte die GfbV ein Positionspapier, das Sie bei „weiterlesen“ herunterladen können.
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Die unvorhergesehenen Ereignisse, die derzeit die arabische Welt erschüttern, zum Sturz der Regime von Tunesien und Ägypten geführt haben und höchstwahrscheinlich auch zum Ende der Herrschaft des Gaddafi-Clans in Lybien führen werden, richten den Blick der Weltöffentlichkeit derzeit auch auf die anderen arabischen Staaten. Ob die Protestwelle auch Syrien, das im regionalen Gefüge eine zweifellos wichtige Schlüsselrolle spielt, erreichen wird, ist derzeit ungewiss.
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