Sehr geehrte Damen und Herren, hiermit möchten wir Sie auf folgenden Beitrag der ERF Medien e.V. aufmerksam machen, in dem auch Urlich Delius, Afrikareferent der GfbV zu Wort kommt. Thema der Sendung ist „Noch vieles unklar – Ägypten am Scheideweg“.
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Im September hat unser Gast aus Indien Punit Minz, Vorsitzender einer Minenarbeiter-Gewerkschaft der Adivasi-Ureinwohner, bei der GfbV in Göttingen über die verheerenden Folgen der Uranförderung für Leib und Leben von Adivasi-Minenarbeitern und Anwohnern berichtet. Den Film „Buddha weeps in Jadugoda“, der die Situation der Ureinwohner im indischen Bundesstaat Jharkhand dokumentiert, können Sie nun in vier Teilen auf YouTube anschauen.
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Viktoria Mohacsi (34) ist ungarische Roma und seit 2004 Europaparlamentarierin in der Fraktion der Allianz der Liberalen und Demokraten. „bedrohte Völker – pogrom“ befragte sie zu ihrer Arbeit im Europäischen Parlament und ihrer Sicht auf die Situation der Roma in Europa.
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„Unsere Unabhängigkeit steht vor der Tür“, stellt Philipp Tartisio, langjähriger ehrenamtlicher Südsudan-Experte der Gesellschaft für bedrohte Völker im folgenden Interview voran. Er umreißt die Situation in seiner Heimat ein Dreivierteljahr vor dem entscheidenden Plebiszit über die Zukunft des Südsudan. Bei den gesamtsudanesischen Wahlen im April 2010 wählten im Südsudan 93 Prozent der Bevölkerung die ehemalige Widerstandsbewegung SPLM, die für die Unabhängigkeit des Sudan ist. Nur fünf Prozent konnte der sudanesische Staatschef und gesuchte Kriegsverbrecher Al-Bashir, verantwortlich für die Völkermorde im Südsudan, in den Nuba-Bergen und in Darfur, hier für seine Partei mobilisieren.
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Als die Tsunami-Katastrophe im Jahr 2004 die Küsten vieler Staaten Südostasiens zerstörte, wurde eine breite Öffentlichkeit auf das Schicksal der Seenomaden in Thailand, Burma und Indonesien aufmerksam. Die Gesellschaft für bedrohte Völker setzte sich damals mit einem Hilfsprojekt für Seenomaden in der Nähe des thailändischen Urlauberzentrum Phuket ein. So konnte einer ganzen Gruppe von Ureinwohnern ihre von der Flutkatastrophe zerstörten Boote ersetzt werden.
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In ihrer ursprünglichen Heimat im Nordkaukasus lebt heute in den drei autonomen Republiken Kabardino-Balkarien, Adygeja und Karatschai-Tscherkessien nur noch eine Minderheit von etwa 570.000 Tscherkessen.
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„Medwedew, reden wir doch mal fünf Minuten über die Menschenrechte!“
Am 14. November 2009 verlieh die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zum 6. Mal ihren Menschenrechtspreis, benannt nach dem Humanisten Victor Gollancz, an die in Russland gegründete Menschenrechtsorganisation MEMORIAL und den katholischen Indianermissionsrat CIMI aus Brasilien.
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0 Jahre lang war Nord-Uganda Schauplatz einer der schlimmsten Bürgerkriege Afrikas. Die aufständische Lord’s Resistance Army (LRA) machte mit ihrem Terror gegen die Zivilbevölkerung weltweit Schlagzeilen. Tausende Kinder wurden von der Terrorgruppe verschleppt und als Kindersoldaten missbraucht.
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Die Mitarbeiter des Komitees zur Verhütung von Folter und anderer erniedrigender Behandlung und Strafe begeben sich an jene Orte, wo man selbst niemals sein möchte: in Gefängnisse, illegale Haftanstalten und Keller, aber auch in Psychiatrien und Behinderten- sowie Altenheime. Auftrag des Komitees ist es, die Umsetzung der Europäischen Konvention gegen Folter zu beobachten. Im November 2009 wurde die Institution 20 Jahre alt.
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