Mehr als 100 Menschen wurden am vergangenben Sonntag bei einer Auseinandersetzung zwischen verschiedenen Volksgruppen im Südsudan getötet, seit Jahresbeginn sind in dieser von den Nachrichtensendungen und Redaktionen praktisch komplett ignorierten Region mehr als 2100 Opfer zu beklagen gewesen, dort herrscht inzwischen praktisch wieder ein Bürgerkrieg, angefacht durch die Zentralregierung im Nordsudan, die an einer Stabilisierung des versuchten Friedensprozesses wohl kein Interesse zu haben scheint.
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Die nationalen Minderheiten im „Reich der Mitte“ – Ein anderer Blick auf China
Seminar vom 25.9. – 27.09.2009
in Königswinter mit dem früheren GfbV-Asienreferenten Klemens Ludwig
Im „Reich der Mitte“sind 55 nationale Minderheiten offiziell anerkannt. Mit rund 100 Millionen Angehörigen stellen sie etwa acht Prozent der Bevölkerung. Das Seminar stellt „das andere China” kompakt und zusammenhängend vor und diskutiert mit FachreferentInnen die aktuelle Situation.
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9. internationales Literaturfestival Berlin
Der Fokus des diesjährigen Festivals liegt auf der Arabischen Welt. Die arabische Literatur blickt auf eine traditionsreiche Geschichte zurück und hat in den letzten 30 Jahren einen großen Modernisierungsschub erfahren.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) bietet im Rahmen des Festivals drei Workshops an.
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Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) errichtet gemeinsam mit in Deutschland lebenden Tamilen aus Sri Lanka
am Dienstag, den 15.09.09, um 10:30 Uhr vor dem Brandenburger Tor in Berlin
eine symbolisches Flüchtlingszelt im Drahtverhau und ruft zur Teilnahme an dieser Menschenrechtsaktion auf. Denn mehr als 280.000 tamilische Zivilisten werden seit Mai 2009 unter unmenschlichen Bedingungen in im Norden Sri Lankas festgehalten.
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Die Liste der kurdischen Soldaten, die während ihres Militärdienstes in der syrischen Armee ums Leben kommen, wird immer länger. Bisher sind 25 Todesfälle kurdischer Soldaten in der syrischen Armee seit März 2004 bekannt geworden (Stand August 2009). Allein um die Jahreswende 2008/2009 starben innerhalb von vier Wochen vier Kurden in der syrischen Armee. All diese Todesfälle haben gemeinsam, dass die Todesumstände der Soldaten ungeklärt geblieben sind. Es wurde weder eine gründliche Untersuchung durch die syrischen Behörden oder das Militär veranlasst, noch eine Autopsie der Leichen durchgeführt.
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Mehr als 280.000 tamilische Zivilisten werden seit Mai 2009 unter unmenschlichen Bedingungen in Internierungslagern im Norden Sri Lankas festgehalten. Alleine aufgrund ihrer ethnischen Abstammung wurden die Tamilen in Lager gepfercht und von der Außenwelt isoliert.
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40 Tage nach dem Mord an Natalja Estemirowa in Tschetschenien wird MEMORIAL Deutschland am 23. August 2009 mit Mahnwachen in Berlin und München der Menschenrechtlerin gedenken.
In Berlin findet die Mahnwache von 17 bis 19 Uhr vor der Weltzeituhr am Alexanderplatz statt, in München vor dem Konsulat der Russischen Föderation zwischen 17 und 18 Uhr.
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Täglich betreut die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) verängstigte Vertriebene, die ihre Heimat verlassen mussten, weil sie als Minderheitenangehörige verfolgt wurden, weil sie in Kriegs- und Genozidgebieten um ihr Leben fürchten mussten. Wir setzen uns dafür ein, dass ihnen in Deutschland Schutz gewährt wird.
Doch jetzt droht bis zu 100.000 langjährig nur geduldeten Flüchtlingen und ihren Kindern, für die Deutschland neue Heimat geworden ist, zum Jahresende 2009 die Abschiebung ins „Nichts“. Um dies zu verhindern, hat die GfbV eine Kampagne für ein Bleiberecht dieser Familien gestartet. Denn wir meinen, Deutschland ist ihnen und vor allem ihren hier bei uns aufgewachsenen Kindern verpflichtet.
Bitte begleiten und unterstützen Sie unsere Menschenrechtskampagne!
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