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Rubrik: Kampagne

Massai wehren sich gegen Vertreibung durch Großwildjäger

Im April 2010 demonstrierten in Tansania tausende Massai-Frauen in der Provinzhauptstadt Ngorongo. Sie setzten sich so gegen ihre Vertreibung und den Raub ihres Landes zur Wehr. Immer wieder werden die Halbnomaden für den Jagdtourismus von ihrem Land vertrieben. Die Regierung hat bereits für über ein Viertel des Landes Jagdkonzessionen vergeben. Jetzt mussten die Massai sogar auf Drängen von Großwildjägern aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ihr Ausweichquartier, den Loliondo-Wildpark, verlassen. Den Widerstand der Halbnomaden unterstützt ein breites Bündnis von Bürgerrechtsorganisationen.
Helfen sie mit! Fordern Sie die zuständige Ministerin für Tourismus, Frau Shamsa Mwangunga, auf, die Landrechte der Massai zu achten und ihre Rückkehr zu ermöglichen.

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Gerechtigkeit durchsetzen – zur Versöhnung beitragen

Es ist so furchtbar, was unsere langjährige Leiterin des GfbVBüros Srebrenica, Hatidza Mehmedovic, in diesem Sommer erleiden musste. Sie erhielt die Nachricht, dass nicht nur ihr Mann Abdulah und ihr jüngerer Sohn Almir, sondern auch ihr Sohn Azmir ermordet wurde. Und sie musste ihre drei „Männer“ zu Grabe tragen. Sie waren unter den 775 Opfern von Srebrenica, die am 11. Juli 2010 auf dem Friedhof in Potocari bei Srebrenica beigesetzt wurden.

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Legal Security for Indigenous peoples – Stop the Impunity!

The Civil War in Guatemala (1960-1996) officially ended 14 years ago, but the human rights situation has barely improved since. The head of the UN-Commission against Impunity in Guatemala (Comisión Internacional Contra la Impunidad en Guatemala – CICIG), Carlos Castresana, has stepped down from his position as a statement of protest against the lack of support from the Guatemalan government for his work.

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Justice for the young Mapuche Pascual Pichún Collonao!

The 27-year-old Mapuche Pascual Pichún Collonao has been sitting in the public prison Traiguén (IX. Region) in Chile since February 26, 2010. He, along with his brother Rafael, allegedly set a truck on fire during a Mapuche demonstration in 2002. After an exceptionally long pre-trial custody of 294 days, the brothers were each sentenced to five years imprisonment in addition to a fine. After fierce protests, the prison sentence was changed to a suspended sentence, and the brothers were released shortly thereafter. When in November of 2003 the proceedings against them were resumed and a warrant of arrest reissued, Pascual and Rafael went into hiding. Rafael was discovered and was arrested on July 21, 2005. Pascual fled to Argentina and dedicated himself to fighting for the rights of indigenous peoples. He was rearrested during a visit to his family in Temuco, Chile at the end of February 2010. For his family, the experience is similar to that of many other Mapuche families whose members are engaged in the fight for the rights of their people.
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Freiheit für das kurdische Mädchen Berivan! Repressalien gegen kurdische Kinder stoppen!

Das 15-jährige kurdische Mädchen Berivan Sayaca wurde Opfer des türkischen Anti-Terrorgesetzes, das seit seiner Verschärfung 2006 besonders kurdische Jugendliche hart trifft. Anhand von undeutlichen Fotos, die die Teilnahme Berivans an einer illegalen prokurdischen Demonstration belegen sollen, wurde sie im Oktober 2009 als „Terroristin“ zu acht Jahren Haft verurteilt. Gegen bis zu 4.000 kurdische Jugendliche laufen Verfahren wegen ähnlicher „Vergehen“. Trotz mehrerer Ankündigungen des türkischen Parlamentes in der Vergangenheit das Gesetz zu ändern, hat sich für die Jugendlichen nichts geändert und die Gefängnisstrafen wurden nicht verringert oder erlassen.
Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den türkischen Präsidenten Abdullah Gül, den Fall Berivan Sayaca erneut zu prüfen und die Repressalien gegen kurdische Kinder zu stoppen.

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Al-Bashir jetzt auch wegen Völkermord in Darfur angeklagt

Der Internationale Strafgerichtshof hat am 12. Juli die Anklage gegen Sudans Präsidenten Omar Hassan al-Bashir im Zusammenhang mit den Verbrechen der sudanesischen Regierung in Darfur ausgeweitet: Neben Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen muss sich al-Bashir auch wegen Völkermord in drei Fällen verantworten. Nach dem ersten Haftbefehl im März 2009 wurde nun ein zweiter ausgestellt.
mehr dazu auf unserem Blog

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The last virgin rainforest area is threatened with destruction by huge agricultural project.

The Indonesian government is planning to implement, in the south-east of the province of Papua, an enormous agricultural project – at the expense of the indigenous peoples. This area has for centuries belonged to the Papuans, the original inhabitants of the province of the same name. The huge project would result in the Papuans being dispossessed, displaced, culturally uprooted and marginalised. However, the project is still in its early stages and can still be stopped. Therefore we are urging you, as quickly as possible, to support our appeal to the UN High Commissioner.
Link for the On-line appeal

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Stop the forced migrations of ethnic minorities

The military junta of Burma is planning to build more than 30 hydro-electric power dams. This project will have horrendous consequences for the ethnic minority groups in the country. They will be driven out from their homelands, will be torn apart from their cultural roots and will receive hardly any compensation for their loss. At the moment ten thousand members of the Kachin tribes are threatened with forced migration. Please call upon the EU’s special representative for Burma (officially Myanmar), Pero Fassino, to demand a halt to all new forced migrations and adequate compensation for those who have already been forced from their homelands.
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„Die Bahà’ì im Iran- diffamiert und verfolgt“

Die Lage der rund 300.000 Bahà’ì im Iran ist bedrohlich: Sie werden von Behörden verfolgt und in Hasspredigten oder Medienberichten angefeindet. Ihre heiligen Stätten werden zerstört. Weltweit gibt es etwa 7,7 Mio. Bahà’ì, 5.000 von ihnen leben in Deutschland.
Am 15.07.2010 fand es bei dem Victor-Gollancz-Haus für Menschenrechte in Göttingen ein Diskussions- und Filmabend zum Thema „Die Bahà’ì im Iran- diffamiert und verfolgt“ statt.
Bitte beteiligen Sie sich auch an unserer Email-Protestaktion für die Bahai im Iran

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