Lage in belagerten Städten in Nordsyrien verschlechtert sich
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ruft den Deutschen Bundestag angesichts der dramatischen Lage in Nordsyrien erneut dazu auf, eine Initiative zum Schutz der kurdischen Bevölkerung und anderer Minderheiten zu ergreifen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) würdigt den außergewöhnlichen Einsatz der ehemaligen Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth für die Opfer des Krieges und des Genozids in Bosnien und Herzegowina. „Mit Rita Süssmuth verliert Deutschland eine große Kämpferin für die Menschenrechte.“
Besorgnis über neue Antiterror-Einheit in der Republika Srpska
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) äußert sich tief besorgt über die Etablierung einer Anti-Terror-Einheit innerhalb der Polizei der Republika Srpska in Bosnien-Herzegowina, die unter der Leitung der ungarischen Eliteeinheit TEK (Terrorelhárítási Központ) stehen soll.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) appelliert an den Deutschen Bundestag, die Bundesregierung per Beschluss zu einer Initiative für Frieden und Stabilität in Syrien zu bewegen. Es brauche einen größeren Einsatz gegen die genozidalen Angriffe des islamistischen Regimes in Damaskus und seiner Verbündeten – sunnitisch-islamistischen Milizen jeglicher Couleur – auf Kurden und andere Minderheiten in Nordsyrien, die unvermindert andauern. Die GfbV fordert daher die Entsendung einer Vermittlungsmission.
Die Inuit müssen bei allen Diskussionen über die Zukunft Grönlands einbezogen werden, fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) angesichts der zunehmend angespannten geopolitischen Lage. Die aktuelle Politik der US-amerikanischen Bundesregierung unter Präsident Donald Trump werfe ernsthafte menschenrechtliche Bedenken auf. Insbesondere das Kaufangebot für die gesamte Insel stelle eine wiederholte kolonialistische Bedrohung dar, die nicht nur die Souveränität Grönlands untergrabe, sondern vor allem die Rechte, das Land und die Kultur der Inuit gefährde.
Syrien: Kobanê, das Symbol der Hoffnung, ist erneut von Islamisten bedroht
„Die genozidalen Angriffe des islamistischen Regimes in Damaskus auf die kurdischen Gebiete im Nordosten Syriens dauern weiter an. Zehntausende Kurden sind auf der Flucht. Ganze Städte und Regionen sind eingekesselt und von der Außenwelt abgeschnitten, sodass keine Medikamente, Lebensmittel oder Treibstoff hineingelassen werden“, berichtet Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Nachdem Truppen des neuen islamistischen Regimes in Syrien große Teile Nordostsyriens unter ihre Kontrolle gebracht haben, sind nicht nur die dort lebenden Kurden und andere Minderheiten tödlich bedroht, sondern auch Yeziden in der benachbarten Sinjar-Region (Shingal) im Nordwesten des Iraks, warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).
Laut der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist das EU-Mercosur-Abkommen, das am Samstag (17. Januar) unterzeichnet werden soll, eine Bedrohung für Menschenrechte und die Lebensgrundlagen indigener Gemeinschaften.
Demos gegen Besuch des syrischen Machthabers in Berlin (19.1. & 20.1.)
Um gegen den Besuch des syrischen Machthabers Ahmed al-Scharaa in Berlin zu protestieren, wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) gemeinsam mit der Kurdischen Gemeinde Deutschland am Montag, 19. Januar 2026, eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt in Berlin veranstalten.