Bei der Niederschlagung der anhaltenden Proteste setzt die Islamische Republik Iran zunehmend auf die Entführung von Jugendlichen, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker berichtet: Seit Samstag sind mindestens 38 Kurden, meistens Jugendliche, von „Unbekannten“ entführt worden. Tatsächlich stecken Sicherheitskräfte des Regimes dahinter.
Einladung zur Info-Veranstaltung in Knetzgau (10.11.)
Anlässlich der Fußball-Weltmeisterschaft in Katar veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker gemeinsam mit der Stadtverwaltung Knetzgau einen Info-Abend zum Thema Sport und Menschenrechte. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Menschenrechtsaktionen zum G7-Außenministertreffen (3. & 4. 11.)
Anlässlich des G7-Außenministertreffens in Münster organisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker zwei Kundgebungen. Diese werden unterstützt von der ukrainischen Gemeinschaft in Münster, die auch eine Performance gestaltet, und Arche Noah Münster e.V. und werden begleitet von der Tibet Initiative Deutschland. Dazu laden wir Sie herzlich ein.
Indigene Völker aller Kontinente werden ihren Anliegen auf der Weltklimakonferenz COP27 Gehör verschaffen. Auch mit Unterstützung der Gesellschaft für bedrohte Völker reisen indigene Vertreterinnen und Vertreter darum nach Scharm asch-Schaich. Der Klimawandel bedroht die Lebensgrundlagen indigener Völker immens. Zugleich spielen sie durch ihr einzigartiges Wissen eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der Krise.
Für den morgigen Westbalkan-Gipfel im Rahmen des Berliner Prozesses plant die Bundesregierung nur kleine Schritte. Dabei drohen die großen Herausforderungen ins Hintertreffen zu geraten, wie die Gesellschaft für bedrohte Völker kritisiert.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker appelliert an das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, Papst Franziskus, sich während seines morgen beginnenden Bahrein-Besuches für wirkliche Glaubensfreiheit einzusetzen: Obwohl christliche Gläubige in Bahrain nicht verfolgt werden, haben sie dort keine wirkliche Glaubensfreiheit.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hält die Reise des Bundeskanzlers mit einer Wirtschaftsdelegation nach China für ein völlig falsches Signal.
Eine zweite Amtszeit für den amtierenden Präsidenten Jair Bolsonaro wäre eine Katastrophe für die indigenen Völker Brasiliens. Zu dieser Einschätzung kommt die Gesellschaft für bedrohte Völker vor der Stichwahl zwischen Bolsonaro und seinem linksgerichteten Herausforderer Luís Inácio Lula da Silva am 30. Oktober. Seit Bolsonaros Amtsantritt nahm die Gewalt gegen indigene Gemeinschaften unaufhörlich zu.
Nachdem die islamistische Miliz „Ha’iat Tahrir al-Scham“die Kontrolle über die syrisch-kurdische Region Afrin übernommen hat, appelliert die Gesellschaft für bedrohte Völker an den deutschen Bundestag: Das Parlament muss die Bundesregierung per Beschluss zwingen, ihre Unterstützung für islamistische Gruppen, die von der Türkei kontrolliert werden, zu überprüfen. Diese Unterstützung stärke die Achse Moskau-Teheran-Damaskus.