Seit der Annektierung der Krim durch Russland im Frühjahr 2014 sind die Krimtataren Schikanen und Repressionen ausgesetzt. Unser GfbV-Koordinator für die Krimtataren, Dr. Mieste Hotopp-Riecke, hat für Sie dazu ein Presse- und Aktionsdossier erstellt, das eine Bandbreite an Hintergrundinformationen und Aktionsmöglichkeiten bietet.
Dr. Mieste Hotopp-Riecke leitet das Institut ICATAT (Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien) in Magdeburg, ist seit vielen Jahren ehrenamtlicher Koordinator der GfbV für die Turkvölker und setzt sich besonders für die Rechte der Krimtataren ein.
82. Jahrestag der Deportation der Krimtataren
Die Menschenrechtsorganisation macht zum 82. Jahrestag der kollektiven Deportation der Krimtataren unter Stalin am 18. Mai 1944 darauf aufmerksam, dass die Verfolgung der indigenen Bevölkerung durch die russischen Besatzer der Krim weiter zunimmt.
Zum vierten Jahrestag des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine lenkt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den Blick auf die schwierige Lage von Minderheiten und indigenen Gemeinschaften.
Anlässlich des Internationalen Tags der Menschenrechte am 10. Dezember warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer dramatischen Verschlechterung der Lage indigener Gemeinschaften und Minderheiten weltweit. Kriege, Gewalt, autoritäre Regime, eine verfehlte Klimapolitik und wirtschaftliche Interessen gefährden demnach zunehmend die Existenzgrundlagen und Rechte dieser Gruppen.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) zeigt sich zutiefst besorgt über die Festnahme der international bekannten krimtatarischen Politikwissenschaftlerin und Journalistin Lenora Dyulber durch russische Strafverfolgungsbeamte.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und das Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) laden zu einer Veranstaltung zur Geschichte, Kultur und aktuellen Lage der Krimtataren ein – einem der Indigenen Völker der von Russland besetzen Krim. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen krimtatarische Künstler, Aktivisten und authentische Informationen über die politische und menschenrechtliche Lage auf der Krim. Die Veranstalter wollen damit auch ein Zeichen gegen russische Propaganda und Desinformation über die Krim setzen, die teils auch in Deutschland verfängt.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und das Institut für Caucasica-, Tatarica- und Turkestan-Studien (ICATAT) laden zu einer cross-medialen Veranstaltungsreihe zur Geschichte, Kultur und aktuellen menschenrechtlichen und politischen Lage der Krimtataren ein – einem der Indigenen Völker der von Russland besetzen Krim. Zwischen dem 4. November und dem 11. Dezember 2025 werden Veranstaltungen in insgesamt neun Städten stattfinden.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ist in großer Sorge um vier krimtatarische Frauen, die am Mittwoch (15.10.2025) vom russischen Geheimdienst aus politischen Gründen verhaftet wurden. Sie befinden sich in Untersuchungshaft, bereits heute soll ein Urteil verkündet werden.
Krimtatarische Aktivisten und die Mutter des jüngsten Krimtataren in politischer Gefangenschaft berichten über die Lage auf der Halbinsel und die Schicksale der politischen Gefangenen. Zu diesem Gespräch laden wir Sie herzlich ein.
Austritt Russlands aus der Konvention zur Verhütung von Folter
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) sieht in dem geplanten Austritt Russlands aus der Konvention des Europarats zur Verhütung von Folter eine Zementierung der russischen Abkehr von europäischen Werten und dem grundlegenden Menschenrechtsschutz.