Menschenrechtsreport Nr. 75: Die Menschenrechtslage in Hamburgs Partnerstadt Shanghai
In Hamburgs chinesischer Partnerstadt Shanghai halten schwere
Menschenrechtsverletzungen weiter an. In diesem Menschenrechtsreport werden 187 Einzelfälle von Bürgerinnen und Bürgern Shanghais aus den Jahren 2013/2014 dokumentiert, deren in chinesischen Gesetzen verbriefte Menschenrechte massiv verletzt wurden.
Für seinen lebenslangen Einsatz gegen Menschenrechtsverbrechen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den französischen Ex-Außenminister Bernard Kouchner mit ihrem Victor-Gollancz-Preis geehrt. Dem Mediziner und Gründer von „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) wurde die Auszeichnung am 20. September 2014 in der Aula der Universität Göttingen überreicht.
Aktion in Bildern: Erdogan – Totengräber von Kobani! Hilfe für Kurden zulassen!
Am Dienstag, den 14. Oktober 2014, veranstaltete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Mahnwachen zur Unterstützung der syrisch-kurdischen Stadt Kobani in sieben deutschen Städten.
Die Veranstaltung fand unter dem Motto „Erdogan: Totengräber von Kobani! Hilfe für Kurden zulassen!“ statt, um auf die unterlassene Hilfeleistung des türkischen Staats für die kurdische Enklave Rojava im Anbetracht der Bedrohung durch den IS aufmerksam zu machen.
Unsere Menschenrechtsaktion in Bildern:
Die Sorben und die Samen, die Friesen und die Krimtartaren – es gibt viele Völker in Europa, die um ihre kulturelle und sprachliche Identität ringen. Einige stehen auch aus politischen Gründen stark unter Druck. Der Leiter der Europäischen Akademie Berlin, Prof. Dr. Eckart Stratenschulte, sprach mit Sarah Reinke, unserer GUS-Expertin und Leiterin des Berliner Büros, über die Lage dieser Völker in Europa.
Only trade? No change? Demanding Human Rights in China
On October 10, 2014, on occasion of the 3rd German-Chinese government consultations in Berlin, we demonstrated together with the World Uyghur Congress (WUC) in front of the Federal Chancellery in order to draw attention to the human rights situation in China.
Für seinen lebenslangen Einsatz gegen Menschenrechtsverbrechen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den französischen Ex-Außenminister Bernard Kouchner mit ihrem Victor-Gollancz-Preis geehrt. Dem Mediziner und Gründer von „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) wurde die Auszeichnung am 20. September 2014 in der Aula der Universität Göttingen überreicht.
China/Deutschland: Nur Handel? Kein Wandel! – Menschenrechte einfordern!
Am 10. Oktober 2014 machten wir gemeinsam mit dem Weltkongress der Uiguren (WUC) mit einer Aktion vor dem Bundeskanzleramt auf die Menschenrechtslage in China aufmerksam. Während die Bundeskanzlerin sich mit Chinas Ministerpräsident Li Keqiang und chinesischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik traf, zeigten wir symbolisch mit einem Marionettenspiel und Masken von Angela Merkel und Chinas Staatspräsident Xi Jinping, wie die Bundeskanzlerin von dem mächtigen Parteichef Chinas gegängelt und geleitet wird.
Kulturwissenschaftler und GfbV-Bundesvorsitzender Feryad Fazil Omar beschuldigt die Türkei im Interview mit dem Deutschlandfunk, insgeheim auf die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) zu setzen – und zwar darauf, dass der IS die in Syrien entstandenen, kurdischen Autonomiegebiete zerschlägt. Auch fordert Omar einen Korridor für die kurdischen Flüchtlinge aus der Stadt Kobane.
Menschenrechtsreport Nr. 74: Menschenrechtler in China
Chinas Staatspräsident Xi Jinping hat sich im September 2014 in zwei Ansprachen zur „Demokratie“ bekannt. Doch wenn Xi Jinping von „Demokratie“ spricht, denkt er nicht an politische Mitsprache im Sinne westlicher parlamentarischer Demokratien. Dass in dieses Konzept nicht mehr Freiheitsrechte für Bürgerinnen und Bürger passen, bekamen Chinas Menschenrechtler in den Jahren 2013/2014 leidvoll zu spüren.