Mirza Dinnayi über die Situation im Irak (in Englisch)
Dr. Mirza Dinnayi ist Experte für Minderheiten im Irak und einer der führenden Repräsentanten der yezidischen Gemeinschaft im Land. In diesem Video redet er über die momentane Situation der Yeziden im Irak und wie ihnen und anderen Minderheiten im Irak geholfen werden kann.
Helmut Steckel und Ulrich Delius über die Ausstellung über tibetische Nomaden in Hamburg
Gemeinsam mit der Tibet Initiative Deutschland e.V. und dem Museum für Völkerkunde Hamburg hat die Gesellschaft für bedrohte Völker eine Ausstellung über Tibets Nomaden erstellt.
Helmut Steckel von der Tibet Initiative Deutschland, Regionalgruppe Hamburg, und Ulrich Delius von der Gesellschaft für bedrohte Völker stellen die Ausstellung vor.
Die Ausstellung zeigt das Leben, die Traditionen und die heutige Bedrohung der tibetischen Nomaden mit Fotos verschiedener Fotografen, ergänzt durch Alltagsgegenstände und Ritualobjekte aus der Tibet-Sammlung des Museums.
Unrechtsverfahren gegen Professor Ilham Tohti wegen Separatismus in China
Update 23.09.2014: Professor Tohti ist leider zu lebenslanger Haft verurteilt werden.
Am 17.09.2014 eröffnet in Urumtschi, China, das Gerichtsverfahren gegen den ehemaligen Wirtschaftsprofessor der Nationalitäten-Universität in Peking. Tohti wird von den Behörden „Separatismus“ vorgeworfen. Ihm droht eine langjährige Haftstrafe, vielleicht sogar die Todesstrafe.
Unser GfbV-Asienreferent erklärt, warum dieses Gerichtsverfahren so dramatische Auswirkungen für die Uiguren haben könnte.
GfbV-Referentin für indigene Völker Yvonne Bangert über den Mord an Edwin Chota, den charismatischen Führer der Ashaninka-Gemeinde Saweto und drei Mitglieder seiner Gemeinschaft, die mitten im Regenwald ermordet worden. Die Witwen und Kinder der vier Mordopfer mussten in die nahegelegene Ortschaft Pucallpa flüchten. Illegale Holzfäller haben die in Saweto zurückgebliebenen Ashaninka eingekreist und bedrohen die Indigenen massiv.
Leonard Peltier sitzt seit 38 Jahren unschuldig im Gefängnis! Das ist mittlerweile mehr als die Hälfte seines Lebens.
Anlässlich seines 70. Geburtstages am 12. September 2014 stellen wir den Fall Peltier vor.
Am 14. September 2014 wird auf der Krim ein neues Regionalparlament gewählt. Der Medschlis, das Selbstvertretungsorgan der Krimtataren, hat zum Boykott dieser Wahlen aufgerufen. Die Krimtataren hatten schon das Referendum vom 16. März 2014 nach der völkerrechtswidrigen Besatzung der Halbinsel boykottiert und sein Ergebnis nicht anerkannt. Sie lehnen die pro-russische Regionalregierung unter Präsident Sergej Aksjonow ab.
Krimtataren und religiöse Gemeinschaften unter Druck
Kurz vor den Regionalwahlen auf der Halbinsel Krim am kommenden Sonntag (14.09.) beklagt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in einem neuen 25-seitigen Memorandum über die Menschenrechtssituation auf der von Russland annektierten Halbinsel Schikanen gegen die Krimtataren und eine zunehmende Beschneidung der Religionsfreiheit.
Ein Leben unterwegs – Mit den Herden der Bakthiari-Nomaden durch das Zagrosgebirge im Iran
„Der Tross setzt sich unter ohrenbetäubendem Geschrei in Bewegung und lässt die Lagerplätze, an denen noch bis gestern die schwarzen Ziegenhaarzelte standen, hinter sich. Vor ihnen liegen zwei schneebedeckte Pässe in viertausend Metern Höhe.“
Der Religionsanthropologe Benjamin Raßbach begleitete gemeinsam mit den Fotografen Maciej Staszkiewicz und Miriam Stanke 2012 eine Gruppe der Bakhtiari-Nomaden im Iran bei ihrer Wanderung zu neuen Weideplätzen durch das Zagrosgebirge.