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Region: Indien

Premierminister Modi missachtet Rechte von Ureinwohnern – Generalstreik in Telangana

Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat dem neuen indischen Premierminister Narendra Modi vorgeworfen, die Rechte indigener Völker grob zu verletzen. „Ohne Rücksicht auf die Proteste zehntausender Adivasi-Ureinwohner treibt Modi die Zwangsumsiedlung von 300.000 Menschen für das umstrittene Staudamm- und Bewässerungsprojekt Polavaram voran“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Freitag in Göttingen.

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Christen, Muslime und indigene Völker befürchten Einschränkung ihrer Rechte

Nach dem Sieg des Hindu-Nationalisten Narendra Modi bei den Parlamentswahlen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer Einschränkung der Rechte ethnischer und religiöser Minderheiten in Indien. „Modi und seine BJP-Partei sind nicht nur für das Massaker an Muslimen im Bundesstaat Gujarat im Jahr 2002 verantwortlich, sondern auch für Pogrome gegen Christen im Bundesstaat Orissa im Jahr 2008, für Anti-Konversions-Gesetze sowie für die zunehmende Gewalt gegen Adivasi-Ureinwohner und für die systematische Verletzung der Rechte indigener Völker“, erklärte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Samstag in Göttingen.

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Alle neun strategischen Partner Deutschlands verletzen Pressefreiheit massiv – Bundesregierung muss sich stärker für unabhängige Berichterstattung engagieren

Zum Welttag der Pressefreiheit hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) die deutsche Bundesregierung aufgefordert, sich engagierter für die Beachtung der Pressefreiheit in ihren strategischen Partnerländern sowie in Schwerpunktländern deutscher Entwicklungs- oder Ausbildungshilfe einzusetzen.

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GfbV fordert konsequenten Einsatz Deutschlands für den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen
© unamid/flickr

GfbV fordert konsequenten Einsatz Deutschlands für den Schutz der Zivilbevölkerung in Kriegen

Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März veröffentlicht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ein Memorandum, in dem Schicksale von Frauen in Kriegen, auf der Flucht und in Nachkriegsgesellschaften dokumentiert werden. Weltweit erfahren sechs von zehn Frauen während ihres Lebens körperliche und sexuelle Gewalt.

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Europas Waffenexport-Kodex als „wirkungslos“ kritisiert: Rüstungslieferungen auch in Krisengebiete boomen

Der Europäische Rüstungsexport-Kodex, der Lieferungen militärischer Güter an autoritäre Regime verhindern oder zumindest beschränken soll, ist nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen „offensichtlich wirkungslos“.

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Nach Übergriffen auf Christen mutmaßliche Brandstifter freigesprochen

Auch mehr als fünf Jahre nach pogromartigen Ausschreitungen gegen Christen in der Region Kandhamal im indischen Bundesstaat Orissa warten Überlebende und Angehörige der Gewaltopfer noch immer auf Gerechtigkeit, berichtete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch in Göttingen.

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GfbV-Asienreferent Ulrich Delius über Hunger in Indien

Die indische Regierung hat im August 2013 angekündigt, die verarmte Bevölkerung mit preiswertem subventioniertem Reis und Getreide zu versorgen.
Viele der 95 Millionen Ureinwohner in Indien leiden jedoch unter Protein- und Nährstoffmangel. Da helfen billige Reis- und Weizenlieferungen wenig.
Wer die Armut unter den Adivasi-Ureinwohnern wirksam bekämpfen will, muss vor allem den Raub ihres Landes stoppen. Zehntausende Quadratkilometer kostbares Ackerland gehen jedes Jahr für den Bau von Staudämmen, Windkraftanlagen, Bergbau-Minen, Straßen und Fabriken verloren.

# Dossier# Reporte/Memoranden

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Billiger Reis ist kein Allheilmittel zur Linderung der Armut in Indien – Landraub stoppen!

Mit Skepsis hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf das heute vom indischen Parlament beschlossene Programm zur Bekämpfung des Hungers reagiert. Die verarmte Bevölkerung soll mit preiswertem subventioniertem Reis und Getreide versorgt werden. Viele der 95 Millionen Ureinwohner in Indien leiden jedoch unter Protein- und Nährstoffmangel. Da helfen billige Reis- und Weizenlieferungen wenig.

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Indigene Menschenrechtler brauchen mehr Schutz

Ureinwohner, die öffentlich für die Menschenrechte ihrer Gemeinschaften eintreten, sind in vielen Ländern der Welt in großer Gefahr. Darauf macht die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) anlässlich des Internationalen Tages der indigenen Völker (9.8.) aufmerksam.

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