Syrische Kurden sollen die Möglichkeit erhalten mit dem deutschen Außenminister in ähnlicher Atmosphäre zu sprechen wie der türkische Außenminister am 6. Januar in Goslar. Foto: SPD Hamburg via Flickr
Einladung zur Menschenrechtsaktion „Trinken Sie Tee mit Kurden aus Afrin, Herr Gabriel!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat Außenminister Sigmar Gabriel zum Tee-Trinken vor dem Auswärtigen Amt in Berlin eingeladen.
Beobachtungen zufolge setzt die türkische Armee bei ihren Angriffen auf friedliche kurdische Dörfer auch Rüstungsgüter und Waffen aus Deutschland ein. Augenzeugen hätten Leopard-II-Panzer aus deutscher Produktion identifiziert. Die deutsche Bundesregierung muss diese Berichte schnellstens überprüfen. Foto: Combat-Camera-Europe via Flickr
Nordsyrien: Türkei setzt deutsche Panzer gegen Kurden ein
Schwere Vorwürfe erheben Kurden aus dem Kriegsgebiet um Afrin im Nordwesten Syriens gegen die deutsche Bundesregierung. Ihren Beobachtungen zufolge setzt die türkische Armee bei ihren Angriffen auf friedliche kurdische Dörfer auch Rüstungsgüter und Waffen aus Deutschland ein.
Kurdische Politiker, aber auch einfache Dorfbewohner hoffen dringend auf Deutschland, die EU, die USA und andere Staaten, um Erdogan zu stoppen. Foto: World Humanitarian Summit via Flickr
Nordsyrien: Angriffskrieg der Türkei verhindern!
Schockiert von den Angriffen der türkischen Armee auf die friedliche benachbarte Kurdenregion Afrin im Nordwesten Syriens warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor einer neuen humanitären Katastrophe.
"Bis jetzt sind die Yeziden leider Bürger dritten Grades, ob im Irak oder in Kurdistan." - Mirza Dinnayi ist yezidischer Menschenrechtler und Aktivist. Foto: GfbV
Interview mit yezidischem Menschenrechtler Mirza Dinnayi
Mirza Dinnayi, ein yezidischer Menschenrechtler und Aktivist, setzt sich trotz erschwerter Bedingungen für yezidische Flüchtlinge ein.
Die Menschen in Afrin leben in ständiger Angst vor Attacken des türkischen Militärs, das durch unberechenbaren Beschuss einzelner Ziele eine kaum erträgliche Unsicherheit und Anspannung auch unter den vielen Flüchtlingen in der Region erzeugt. Foto: GfbV
Unsicherheit in autonomem Kurdengebiet Nordsyriens wächst
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat an den Präsidenten des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, Amr Abdellatif Aboulatta, appelliert, einen drohenden Angriff der türkischen Armee und der mit ihr verbündeten syrischen Radikalislamisten auf die mehrheitlich von Kurden bewohnte Region Afrin im Nordwesten Syriens zu verhindern.
In der Region Afrin leben nahezu eine Million Menschen. Die Hälfte von ihnen sind Flüchtlinge, vor allem aus dem nur 55 Kilometer entfernten Aleppo. Foto: Tîrast Cudî GfbV Archiv
„Erdogans Krieg gegen Kurden in Afrin verhindern!“
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) unterstützt den Aufruf syrischer Kurden zu einer Protestkundgebung am kommenden Donnerstag (20.07.) in Brüssel gegen die andauernden Angriffe des türkischen Militärs auf die mehrheitlich von Kurden bewohnte Region Afrin im Nordwesten Syriens.
Von 2011 bis 2017 wurden 30 Zivilisten aus Afrin vom türkischen Militär getötet, mindestens 35 verletzt und etwa 15.000 Olivenbäume vernichtet. Foto: High Contrast via Wikimedia Commons
Kurdische Politiker aus Nordsyrien bitten um Hilfe
Kurdische Politiker aus dem Kanton Afrin im Nordwesten Syriens haben sich am Montag über das Internet hilfesuchend an die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen gewandt.