Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.
Repressionen, Menschenrechte und die European Games in Aserbaidschan
Michaela Böttcher lebte in den Jahren 2013 und 2014 in Aserbaidschan. Im Gespräch erklärt sie, wie Aserbaidschan alle Kritik an Menschenrechtsverletzungen unterdrückt und welche Auswirkungen das auf ihr Leben hatte.
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido stellt das Wahlsystem und die wichtigsten Parteien vor und erklärt, warum man aus Sicht der religiösen und ethnischen Minderheiten besonders auf das Abschneiden der HDP (Demokratische Partei der Völker) achten sollte.
Ulrich Delius über die Lage der Rohingya vor dem ASEAN-Gipfel am 29.5.2015
„Ohne eine politische Lösung wird auch die Massenflucht der Rohingya aus Burma nicht enden“, warnte der GfbV-Asienreferent Ulrich Delius am Donnerstag in Göttingen. „Das ASEAN-Gipfeltreffen am Freitag darf kein Feigenblatt sein, um Engagement für Menschenrechte und gegen Menschenhandel vorzutäuschen. Wer nun nur über humanitäre Hilfe für Boatpeople spricht, ignoriert, dass Regierung und Parlament in Burma ständig neue gesetzliche Grundlagen zur Ausgrenzung und Diskriminierung von Rohingya schaffen.“
Strategiepapier über die regionale Autonomie Sindschar
Die Situation im Irak ist politisch unübersichtlich, das Land gespalten und die Regierung war bislang nicht in der Lage, den Genozid des IS („Islamischer Staat“) an den Eziden und anderen Gruppen zu stoppen. Die Irak-Krise mit den weiterhin ungelösten Konflikten zwischen den Kurden, Schiiten und Sunniten ist selbst zu einer Katastrophe für die Außen- und Sicherheitspolitik im Nahen und Mittleren Osten und der westlichen Welt geworden. Auf Grund der zunehmenden politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Nahen und Mittleren Osten, vor allem in Syrien und im Irak, sind neue Ansätze, auch für den Schutz der Minderheitenreligionen im Irak notwendig.
Vor 100 Jahren, im April 1915, begann ein Völkermord, den die türkische Regierung bis heute leugnet. Opfer waren alle christlichen Völker des Osmanischen Reiches: die Armenier, Assyrer/Chaldäer/Aramäer und Griechen. Der Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, Kamal Sido, und Hakup Shahinian, Angehöriger der armenischen Diaspora, erklären, wie der Völkermord begann und welche Auswirkungen er bis heute hat.
Menschenrechtsaktion in Bildern – Industriemesse Hannover 2015
Mit unserer Menschenrechtsaktion vor der Industriemesse Hannover 2015 haben wir auf die Verfolgung der Muslime und Christen in Indien aufmerksam machen wollen.
Im Jemen bombardieren Saudi-Arabien und andere Golf-Staaten Stellungen der Huhti-Rebellen. Präsident Hadi soll in den Oman geflohen sein. Unser Nahostreferent Kamal Sido erklärt die Hintergründe des Konfliktes und beschreibt, was der Atomstreit um den Iran mit den Konflikten im Jemen zu tun hat. Kamal Sido, GfbV-Nahostreferenten, im Gespräch mit Hanno Schedler über die Hintergründe des Jemen-Konflikts.