Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.
Aktion in Bildern: CeBIT 2015 – Internetfreiheit in China!
China war Partnerland der CeBIT 2015. Mit Menschenrechtsaktionen bei der Eröffnung und vor dem Messegelände haben wir auf die Verfolgung von Bloggern und Internet-Autoren im Partnerland aufmerksam gemacht.
Menschenrechtsreport Nr. 76: Xi Jinpings Große Digitale Mauer
Unter Staats- und Parteichef Xi Jinping hat die Verletzung der Internetfreiheit in der Volksrepublik China deutlich zugenommen. In unserem Menschenrechtsreporte haben wir die zunehmenden Einschränkungen des Zugangs und des Austauschs im Internet und den sozialen Medien dokumentiert. Außerdem werden 77 Einzelschicksale inhaftierter Blogger, Online-Journalisten und Internet-Autoren dargestellt.
Vor einem Jahr haben pro-russische Kräfte die Macht auf der Krim übernommen, dann wurde die Halbinsel von Russland annektiert. Seitdem wurden auf der Krim schwere Menschenrechtsverletzungen begangen.
Im Interview erklärt GfbV-Afrikreferent Ulrich Delius, wer die Tawergha sind und wie die Zukunft für die 40.000 geflohenen Tawergha in Libyen jetzt aussieht.
Die GfbV-Russlandexpertin Sarah Reinke spricht über die Menschenrechtslage auf der Krim, staatliches Vorgehen gegen Menschenrechtler in Russland und die drohende Spaltung zwischen ukranischen und russischen Menschenrechtlern.
Sarah Reinke, GfbV-Referenten für GUS, im Gespräch mit Hanno Schedler über die Situation auf der Krim.
Mahnwache vor der Aula der Universität: Wissenschaftler sollen sich für Freilassung von inhaftiertem Professor von chinesischer Partner-Universität einsetzen
Mit einer Mahnwache haben wir anlässlich des „2. Wirtschaftstages China“ an der Göttinger Universität an das Schicksal des in der chinesischen Partnerstadt Nanjing inhaftierten Professors Guo Quan erinnert und mehr Einsatz der Göttinger Universität für die Freilassung des Wissenschaftlers angemahnt.
Interview über die Lage der Menschenrechte in Laos
Laos ist ein kleines, unscheinbares Land in Südostasien, das zahlreiche Konflikte durchleben musste. Seit dem Vietnamkrieg regiert hier die Laotische Revolutionäre Volkspartei. Obwohl sich der Einparteienstaat seit den 90er Jahren politisch öffnet, finden in Laos, weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit, Menschenrechtsverletzungen statt. Über die menschenrechtliche Situation in der Demokratischen Volksrepublik Laos spricht Nadja Sonntag mit Herrn Ulrich Delius. Er ist Asienreferent bei der Gesellschaft für bedrohte Völker.
Ulrich Delius, GfbV-Asienreferent, im Gespräch mit Radio Corax über die menschenrechtliche Lage in Laos.
Memorandum: „Das ist unser Leben: ‚Ohne Heimat, Land und Nahrung“
Die Innere Mongolei ist eines der wichtigsten Zentren der chinesischen Bergbauindustrie. Die traditionelle Lebensweise der mongolischen Nomaden wird zerstört durch Tagebau und Industrieprojekte. Neue Straßen zerstören die Umwelt, die bereits eine enorme Belastung wegen des Klimawandels und weitere Probleme verkraften muss. Durch die zunehmende Expansion des Bergbaus in den vergangenen Jahrzehnten wird nicht nur das Weideland besetzt und beschlagnahmt, sondern auch die Lebensgrundlage mongolischer Nomaden systematisch zerstört. So werden die Hirten auch gezwungen, ihre traditionelle Lebensweise aufzugeben. Die Ansiedlung von immer mehr Han-Chinesen führt zu einer gezielten Sinisierung der Region und ihrer alteingesessenen mongolischen Bevölkerung, deren Kultur deshalb zu verschwinden droht.
Mahnwache: Keine Unterstützung von Islamisten in der Türkei!
Am Montag, den 12.01.2015, empfing Angela Merkel den türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu. Die GfbV nutzte die Gelegenheit, um mit einer Mahnwache vor dem Kanzleramt an Angela Merkel zu appellieren, ihren türkischen Amtskollegen zu drängen, Islamisten nicht länger zu unterstützen und endlich humanitäre Hilfe für Kurden und Christen zuzulassen.