Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
Helfen Sie mit, Aktivist*innen zu schützen!
Das gelingt nur durch konsequentes Engagement. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristigen Schutz für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen. Tragen Sie bei, um:
Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Jemen: Not der Minderheiten darf nicht übersehen werden
Angesichts der eskalierenden Kämpfe im Jemen warnt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) davor, die am stärksten marginalisierten Bevölkerungsgruppen bei der humanitären Hilfe zu übersehen. Besonders gefährdet ist die Minderheit der Al-Muhamaschin, die seit Jahrzehnten unter systematischer Ausgrenzung und anhaltender institutioneller Diskriminierung leidet. Die GfbV fordert UN-Organisationen, internationale Hilfswerke und die Staatengemeinschaft auf, ihre Situation gezielt zu berücksichtigen.
Vertreibung für den Tourismus: Maasai-Vertreter aus Tansania stellen Vision für selbstbestimmten und nachhaltigen Tourismus vor
Zwei Vertreter der indigenen Maasai aus Tansania reisen im November durch Deutschland, Österreich, die Schweiz, Frankreich und Belgien, um auf die Vertreibung ihrer Gemeinschaft aufmerksam zu machen. Im Mittelpunkt der Gespräche und Veranstaltungen stehen die Auswirkungen von Tourismus und Naturschutz auf Gebiete der Maasai im Norden Tansanias, ihre Rechte auf Land und Selbstbestimmung und Menschenrechtsverletzungen.
Brasilien: Wahlsieg Lulas ist ein Erfolg für Demokratie und indigene Rechte
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wertet den Wahlsieg von Luiz Inácio Lula da Silva bei der brasilianischen Präsidentschaftswahl als wichtiges Signal für Demokratie, Menschenrechte und den Schutz des Amazonas. Lula setzte sich am Sonntag (25. Oktober) gegen den rechtsextremen Flávio Bolsonaro durch.
Anschlag auf Kirche in Jordanien: GfbV kritisiert Reaktion der jordanischen Regierung
Nach dem Terroranschlag auf eine christliche Trauergemeinde in Jordanien fordert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine lückenlose Aufklärung des Anschlags und kritisiert die Reaktion der jordanischen Regierung. Am Freitag, 23. Oktober, hatten bewaffnete Personen das Feuer auf eine christliche Trauergemeinde vor und in der griechisch-orthodoxen St.-Georgs-Kirche im jordanischen Dorf Hamoud im Gouvernement al-Karak eröffnet. Bei dem Anschlag wurden mindestens neun Menschen getötet und etwa 40 weitere verletzt.
GfbV stellt sich neu auf: Mitgliederversammlung beschließt neue Führungsstruktur zur Stärkung der Menschenrechtsarbeit
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) ordnet ihre Führungsstruktur neu. Auf der Jahreshauptversammlung am Samstag, 24. Oktober, beschlossen die Mitglieder eine neue Satzung, die einen hauptamtlichen Vorstand und einen von den Mitgliedern gewählten ehrenamtlichen Aufsichtsrat vorsieht. Sarah Reinke, Serdar Baysal und Daniel Matt übernehmen als Vorstandsmitglieder die Verantwortung. Sie bildeten bislang gemeinsam die Geschäftsleitung und lösen den ehrenamtlichen Vorstand ab.
Sudan: Ein Jahr nach dem Fall von El Fasher – Terror gegen die Zivilbevölkerung dauert an
„Ein Jahr nach dem Völkermord in El Fasher führen die RSF, die für die Massaker verantwortlich sind, einen brutalen Drohnenkrieg gegen die Zivilbevölkerung. Der Terror nimmt kein Ende. Und niemand scheint ihn effektiv stoppen zu wollen! Im Gegenteil, die deutsche Zusammenarbeit mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, dem Hauptlieferanten der tödlichen Drohnen, ist in den vergangenen Wochen noch enger geworden“, kritisiert Sarah Reinke, Leiterin der Menschenrechtsarbeit der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV).