Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
Helfen Sie mit, Aktivist*innen zu schützen!
Das gelingt nur durch konsequentes Engagement. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristigen Schutz für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen. Tragen Sie bei, um:
Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Verbindungen zwischen Trump-Umfeld und Dodik: GfbV fordert EU-Sanktionen und Aufklärung wirtschaftlicher Verflechtungen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) fordert die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten auf, angesichts wachsender politischer und wirtschaftlicher Verflechtungen zwischen dem Umfeld von US-Präsident Donald Trump und der zu Bosnien und Herzegowina gehörenden Republika Srpska entschlossen zu handeln. Besonders brisant sind die wahlbezogene Beratung der politischen Führung der Republika Srpska durch enge politische Berater Trumps, wirtschaftliche Interessen rund um ein milliardenschweres Gasprojekt und die Aufhebung der US-Sanktionen gegen den früheren Präsidenten der RS, Milorad Dodik.
Pressekonferenz am 14.10.: Genozid-Nachkommen aus Namibia fordern Gerechtigkeit
Der Deutsche Bundestag verhandelt am Mittwochabend, 14. Oktober, (Stand: 8. Oktober) in seiner Plenardebatte über die Anerkennung der Völkermorde des deutschen Kaiserreiches an den Ovaherero und Nama im heutigen Namibia. Jeweils zwei Vertreter der Ovaherero Traditional Authority (OTA) und der Nama Traditional Leaders Association (NTLA), die zwei wichtigsten Vertreterorganisationen beider Völker, werden der Sitzung beiwohnen. Sie fordern unter anderem finanzielle Wiedergutmachung, die Rückführung aller geraubten menschlichen Gebeine und Kulturgüter aus deutschen Institutionen sowie eine offizielle Entschuldigung der Bundesregierung.
Maasai in Tansania: GfbV und FIAN verurteilen willkürliche Verhaftungen scharf
Die Menschenrechtsorganisationen Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und FIAN Deutschland reagieren besorgt auf die willkürliche Verhaftung von fünf Angehörigen der Maasai. Die Männer waren am Abend des 6. Oktober in Arusha, Tansania, festgenommen worden und sind mittlerweile wieder frei. Was ihnen vorgeworfen wird, ist bislang nicht bekannt. Sie waren unter einem Vorwand in ein Krankenhaus gelockt und dort von der Polizei verhaftet worden.
UN-Side-Event in Genf (13.10.): Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten vor entscheidender Phase
Das UN-Abkommen zu Wirtschaft und Menschenrechten steht vor einer entscheidenden Verhandlungsphase. Doch welche Regeln braucht es, damit Betroffene Menschenrechtsverletzungen durch Unternehmen tatsächlich rechtlich verfolgen können und Wiedergutmachung erhalten? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Side Events „Advancing the UN Treaty on Business and Human Rights“ am 13. Oktober in Genf.
20. Todestag der russischen Journalistin Anna Politkowskaja: Putin zeigte schon damals sein wahres Gesicht
Zum 20. Todestag der russischen Journalistin Anna Politkowskaja erinnert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) an ihren mutigen Einsatz für die Menschen in Tschetschenien. Politkowskaja wurde am 7. Oktober 2006, dem Geburtstag des russischen Präsidenten Wladimir Putin, in Moskau erschossen. Sie hatte zuvor jahrelang über Kriegsverbrechen und schwere Menschenrechtsverletzungen der russischen Armee in Tschetschenien berichtet und dabei immer wieder die politische Verantwortung Putins und später des von ihm eingesetzten tschetschenischen Machthabers Ramzan Kadyrow benannt.
Sieben Jahre nach dem türkischen Angriff auf Nordsyrien: Vertriebene Kurden können weiterhin nicht in ihre Heimat zurückkehren
Trotz entgegengesetzter Versprechen des islamistischen Regimes in Syrien können vertriebene Kurden weiterhin nicht in ihre Heimatregion Serêkaniyê (Ras al-Ain) zurückkehren, weil ihre Sicherheit und ihre Eigentumsrechte nicht gewährleistet sind, kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV). Am 9. Oktober 2019 hatte die Türkei die kurdische Region Serêkaniyê angegriffen und eingenommen. Die türkischen Truppen und verbündete islamistische Milizen vertrieben Hunderttausende Menschen.