Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
Helfen Sie mit, Aktivist*innen zu schützen!
Das gelingt nur durch konsequentes Engagement. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristigen Schutz für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen. Tragen Sie bei, um:
Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Boliviens Regierung will über 100 Ranger entlassen: Schutz indigener Territorien braucht Präsenz vor Ort
Die bolivianische Regierung stellt im Zuge einer Neuorganisation des staatlichen Schutzgebietsdienstes SERNAP die Stellen von 143 Rangerinnen und Rangern infrage. Die Beschäftigten wurden aufgefordert, ihre Stellen für die Umstrukturierung freizugeben. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) warnt vor den Folgen für den Schutz der artenreichen Wälder und die Indigenen Völker, deren Territorien sich mit staatlichen Schutzgebieten überschneiden.
Kirchliche Würdigung Ratko Mladićs: Appell an deutsche Kirchen
Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat die Deutsche Bischofskonferenz, den Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) in einem offenen Brief aufgefordert, deutlich auf die öffentliche Würdigung Ratko Mladićs durch die Serbisch-Orthodoxe Kirche zu reagieren. Anlass ist die Beisetzung des wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen rechtskräftig verurteilten ehemaligen Militärführers am 7. September 2026 in der serbischen Hauptstadt Belgrad. Die Trauerfeier wurde vom serbisch-orthodoxen Patriarchen Porfirije persönlich geleitet.
UN-Sonderberichterstatter: Deutschland muss indigene Rechte in Namibia achten
Das Bündnis „Völkermord verjährt nicht“ fordert die Bundesregierung auf, die Forderungen des UN-Sonderberichterstatters für das Recht auf Entwicklung, Surya Deva, umzusetzen. In seinem aktuellen Länderbericht, der anlässlich seines Deutschlandbesuchs 2025 entstanden ist, fordert er von der Bundesregierung, die indigenen Rechte in Namibia sowohl bei aktuellen Energieprojekten als auch im Umgang mit der deutschen Kolonialgeschichte zu respektieren. Der Länderbericht wird heute (11. September 2026) bei der 63. Sitzung des Menschenrechtsrats in Genf vorgestellt.
Erneuter Angriff auf diesjährige Weimarer Menschenrechtspreisträgerin Olivia Bisa Tirko – GfbV und Stadt fordern Peru zu sofortigem Schutz auf
Nach einem Angriff auf die indigene Menschenrechtsverteidigerin und Präsidentin der autonomen Territorialregierung der Nación Chapra, Olivia Bisa Tirko, fordern die Stadt Weimar und die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) wirksamen Schutz. Die Menschenrechtsorganisation appelliert an die peruanischen Behörden, Schutzmaßnahmen für Bisa und ihre Familie zu ergreifen und den Angriff auf sie aufzuklären. Olivia Bisa Tirko wird in diesem Jahr auf Vorschlag der GfbV mit dem Weimarer Menschenrechtspreis ausgezeichnet.
Olivia Bisa Tirko war am Sonntag, den 6. September 2026, angegriffen und bedroht worden, wie die indigene Gemeinschaft Nación Chapra veröffentlichte.
Kritik an Besuch des Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate: Merz muss Ende der Unterstützung für RSF-Miliz fordern
Zum Besuch von Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan am 10. und 11. September in Berlin erklärt Sarah Reinke, Geschäftsleiterin Menschenrechte der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV): „Wir verurteilen den Empfang von Scheich Mohammed bin Zayed Al Nahyan durch Bundespräsident Steinmeier und Bundeskanzler Merz. Deutschland hofiert ein Regime, das im Sudan die RSF-Miliz finanziert und mit Waffen ausstattet.“
Menschenrechtsaktion in Berlin (10.9.): Sudan – Keine Deals mit Kriegstreibern, Herr Bundeskanzler!
Anlässlich des Besuchs von Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE), veranstaltet die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) eine Kundgebung in Berlin. Dazu laden wir Sie herzlich ein:
Am Donnerstag, 10. September 2026, ab 14.30 Uhr, vor dem Hauptbahnhof, Washingtonplatz, Berlin.