Bald erfahren Sie hier mehr über Menschen, Regionen und Themen, die unsere Aufmerksamkeit brauchen.
Aktivist*innen riskieren weltweit ihre Freiheit, ihre Sicherheit – und oft ihr Leben. Der indigene Menschenrechtsverteidiger Benki Piyãko stellt sich seit Jahren mutig der Holzmafia im brasilianischen Regenwald entgegen. Durch sein Engagement befindet er sich in ständiger Lebensgefahr.
Er steht beispielhaft für Aktivist*innen weltweit, die starke, solidarische Verbündete brauchen.
Benki Piyãko. Foto: Eliane Fernandes / GfbV
Helfen Sie mit, Aktivist*innen zu schützen!
Das gelingt nur durch konsequentes Engagement. Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie langfristigen Schutz für gefährdete Menschenrechtsverteidiger*innen. Tragen Sie bei, um:
Aktivist*innen vor Gewalt und Einschüchterung zu schützen
Menschenrechtsverletzungen öffentlich zu machen
Gemeinschaften zu stärken, die unter Druck stehen
Wofür wir uns einsetzen
Minderheiten & Indigene Völker stärken: Wir setzen uns weltweit für bedrohte Gemeinschaften ein – für Selbstbestimmung, Schutz und Teilhabe.
Menschenrechtsverletzungen sichtbar machen: Wir dokumentieren Unrecht, benennen es klar und bringen es in Öffentlichkeit, Politik und Medien. Sichtbarkeit schafft Schutz.
Völkermord verhindern & Menschen schützen: Wir erkennen Risiken frühzeitig, warnen vor Eskalationen und setzen uns entschlossen für den Schutz der Zivilbevölkerung ein. Gewalt beenden, für Gerechtigkeit und Versöhnung.
Menschenrechte für alle durchsetzen: Wir sind solidarisch mit Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen und stärken sie. Wir arbeiten für eine Politik ohne Doppelmoral, die Menschenrechte für alle garantiert. Solidarität und klare Haltung für Menschenrechte weltweit!
Indigener Anführer in Peru erschossen: Forderung nach sofortigen Schutzmaßnahmen
Mit Entsetzen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) auf den Mord an dem indigenen Asháninka-Anführer Américo Pascual Tumisha in Peru reagiert. Der 57-Jährige war am Sonntag, 23. August, im Distrikt Yurúa in der Region Ucayali erschossen worden. Die Menschenrechtsorganisation wirft der peruanischen Regierung vor, nicht genug für den Schutz der indigenen Gemeinschaften in der Region zu unternehmen, und fordert sofortige Schutzmaßnahmen.
Kritik an Besuch deutscher Delegation in Tansania: Maasai fordern unabhängige Untersuchung deutscher Naturschutzförderung
Die Menschenrechtsorganisationen Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und FIAN Deutschland fordern die Bundesregierung auf, die menschenrechtlichen Auswirkungen deutscher Naturschutz- und Entwicklungsprojekte in Tansania unabhängig untersuchen zu lassen und die diesbezüglichen Beschwerden von Maasai-Gemeinschaften ernst zu nehmen. Anlass ist der Besuch einer deutschen Regierungs- und Entwicklungsdelegation am 17. August 2026 in Loliondo, Tansania. An der Delegation waren Vertreter des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ), der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) sowie der deutschen Botschaft in Daressalam beteiligt.
Neun Jahre nach dem Völkermord: GfbV fordert Gerechtigkeit und humanitäre Hilfe für die Rohingya
Neun Jahre nach Beginn der schwersten Gewaltwelle gegen die Rohingya in Myanmar gedenkt die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) der Opfer des Völkermords und fordert humanitäre Hilfe für die Vertriebenen. Am 25. August 2017 begann die Tatmadaw, das myanmarische Militär, mit systematischen Massakern, Massenvergewaltigungen und der Zerstörung hunderter Dörfer in Rakhine State. Zehntausende Menschen wurden getötet, mehr als 700.000 flohen nach Bangladesch. Die GfbV und andere Menschenrechtsorganisationen sprechen seit Jahren von einem Völkermord an den Rohingya.
Fast fünf Jahre nach der zweiten Machtübernahme der Taliban in Afghanistan im August 2021 hat sich die Menschenrechtslage im Land erkennbar verschlechtert. Während sich ein Großteil der Aufmerksamkeit auf die Rechte der Frauen unter der Taliban-Herrschaft konzentriert, ist die schwierige Lage ethnischer und religiöser Minderheiten weniger beachtet.
Klimabedingte Vertreibung ist keine Seltenheit mehr, und dennoch leiden viele Betroffene weiterhin unter dem Problem der fehlenden rechtlichen Anerkennung. Ohne klar definierten rechtlichen Status bleibt ihnen der Zugang zu Schutz und Betreuung versagt. Kolumbien widmet sich diesem Problem und zeigt, dass ein anderer Umgang mit klimabedingter Vertreibung möglich ist.
Tag der humanitären Hilfe (19.8.): GfbV kritisiert Versagen der internationalen Gemeinschaft im Sudan
Zum Tag der Humanitären Hilfe am 19. August kritisiert die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) das unzureichende internationale Engagement für die Menschen im Sudan. Seit Beginn des Krieges im April 2023 hat sich die humanitäre Lage dramatisch verschärft. Besonders Frauen und Kinder leiden unter den Folgen des Krieges.