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Rubrik: Rede

Hatidža Mehmedovic, Präsidentin des Vereins „Srebrenica-Mütter“ – Srebrenica / Bosnien-Herzegowina

GöttingenMein Name ist Hatidza Mehmedovic und ich komme aus Srebrenica. Dort wurde ich geboren und dort bin ich aufgewachsen. Dort habe ich meine Familie gegründet und sie dann im Juli 1995 mit dem…

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Darfur braucht Hilfe-jetzt!

Die leidgeprüfte Bevölkerung von Darfur braucht Hilfe. Nicht nächste Woche oder nächsten Monat, sondern jetzt. Die Gewalt, die die zivile Bevölkerung seit langem in

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Über die Gräueltaten im Sudan

Die folgende Ansprache wurde am 14. Juli 2004 anlässlich einer Darfur-Sonder-Konferenz gehalten, die vom American Jewish World Service und dem United States Holocaust Memorial Museum am Graduate Center der City University von New York organisiert wurde.

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In der sudanesischen Provinz wurden bereits 300 000 Menschen getötet – doch die UN-Schutztruppe wird nicht verstärkt

Wer sehen möchte, wie ein afrikanisches Dorf von Reitermilizen überfallen wird, dem sei der Film „Der ewige Gärtner“ empfohlen. Die Bilder entsprechen der Wirklichkeit in der westsudanesischen Provinz Darfur. Allein im Januar wurden 30 000 Menschen vertrieben.
Seit drei Jahren ist diese Situation bekannt. Sie hat sich trotz punktueller Verbesserungen allerdings nicht nachhaltig verändert. Die sudanesische Regierung ist nicht in der Lage und auch nicht Willens, ihre eigene Bevölkerung zu schützen – im Gegenteil: Sie schürt die militärischen

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Die Vereinten Nationen sollten endlich die Verantwortung für den Friedenseinsatz im Südsudan übernehmen

Als ich im vergangenen Mai die westsudanesische Region Darfur besuchte, war ich voller Hoffnung. Heute bin ich pessimistisch, sollten in den kommenden Wochen auf internationaler Ebene keine neuen Anstrengungen unternommen werden. Im Mai besuchte ich ein Dorf, dessen Bevölkerung nach der Flucht vor Gewalt zurückgekehrt war und dank der Präsenz der Truppen der Afrikanischen Union (AU) in relativer Sicherheit lebte. Sicher, das war nur ein Beginn.

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In der sudanesischen Provinz wurden bereits 300 000 Menschen getötet – doch die UN-Schutztruppe wird nicht verstärkt

Wer sehen möchte, wie ein afrikanisches Dorf von Reitermilizen überfallen wird, dem sei der Film „Der ewige Gärtner“ empfohlen. Die Bilder entsprechen der Wirklichkeit in der westsudanesischen Provinz Darfur. Allein im Januar wurden 30 000 Menschen vertrieben.
Seit drei Jahren ist diese Situation bekannt. Sie hat sich trotz punktueller Verbesserungen allerdings nicht nachhaltig verändert. Die sudanesische Regierung ist nicht in der Lage und auch nicht Willens, ihre eigene Bevölkerung zu schützen – im Gegenteil: Sie schürt die militärischen

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Die Vereinten Nationen sollten endlich die Verantwortung für den Friedenseinsatz im Südsudan übernehmen

Als ich im vergangenen Mai die westsudanesische Region Darfur besuchte, war ich voller Hoffnung. Heute bin ich pessimistisch, sollten in den kommenden Wochen auf internationaler Ebene keine neuen Anstrengungen unternommen werden. Im Mai besuchte ich ein Dorf, dessen Bevölkerung nach der Flucht vor Gewalt zurückgekehrt war und dank der Präsenz der Truppen der Afrikanischen Union (AU) in relativer Sicherheit lebte. Sicher, das war nur ein Beginn.

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Lipchan Bazajeva: Rede in Weimar am 10.12.2005

Liebe Gäste, liebe Freunde! Sehr geehrter Herr Bürgermeister, liebe Frau Mühe, lieber Herr Neudeck, liebe Frau Bäurle!
Es ist mir eine große Ehre, eine wichtige Auszeichnung – den Menschenrechtspreis der Stadt Weimar – entgegennehmen zu dürfen. Ich kann heute bei Ihnen sein, weil ich in Deutschland Gast der Stiftung für politisch Verfolgte bin, die mir in Hamburg Schutz gewährt. Dafür bin ich sehr dankbar. Es ist eine besondere Freude für mich, dass Sie meine Arbeit durch diese hohe Anerkennung würdigen und dass das Schicksal meines Landes – Tschetschenien – dadurch zusätzliche Aufmerksamkeit erhält.
Ich komme aus der Hauptstadt Tschetscheniens, Grosny. Diesen Namen haben nicht wir Tschetschenen ihr gegeben, sondern russische Herrscher. Das russische Wort „grosny“ bedeutet „schrecklich, furchtbar, entsetzlich“. Wir dagegen nannten unsere Hauptstadt „Sumscha Gala“ – Stadt am Fluß Gala. Es war einst eine sehr schöne, grüne, lichte, lebendige Stadt.

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Ein tapferes Volk, kein glückliches Volk

Vor drei Wochen hat der Vizepräsident der Europäischen Kommission, Günter Verheugen, die Ehre Europas in allerletzter Minuten gerettet. Nach so vielen schändlichen Erklärungen und Gesetzen, nach so viel lendenlahmen und feigen Besuchen vor Ort von so viel offiziellen Abgeordneten der Parlamente Europas, die sich immer haben durch Tschetschenien offiziell durchführen lassen – hat Verheugen die Ehre Europas gerettet!
Nach so vielen Besuchen von Spitzenkräften des deutschen BND, der – wie man erfahren durfte – sehr gut mit dem Russischen (Ex-) KGB zusammenarbeitet, war

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