Kritische Aktionen begleiten Besuch von Xi Jinping (28.3.)
Die Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Vergangenheit und prangert aktuelle Verfolgung von Menschenrechtlern in China an
Am DONNERSTAG (27.3.) werden wir vor der Neuen Wache (Unter den Linden) um 11.30 Uhr im Rahmen einer Menschenrechtsaktion vor einem mehr als zwei Meter hohen Mahnmal in den Nationalfarben Chinas für die bis zu 40 Millionen Opfer Maos einen Kranz zum Gedenken an die Toten niederlegen. Viele der Demonstranten werden Augenklappen tragen, um zu betonen, dass bei so schlimmen Verbrechen niemand auf einem Auge blind sein sollte!
Am FREITAG (28.3.), dem Tag des Berlin-Besuchs von Xi Jinping, werden wir von 9.30 Uhr an gemeinsam mit Uiguren, Tibetern und Chinesen vor dem Bundespräsidialamt demonstrieren und auf die Verfolgung von Menschenrechtlern in China aufmerksam machen. Von 13.30 Uhr an findet ein farbenfroher Protest vor dem Bundeskanzleramt statt.
Gesellschaft für bedrohte Völker erinnert an Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Vergangenheit und prangert aktuelle Verfolgung von Menschenrechtlern in China an
Zum Deutschland-Besuch des chinesischen Staatspräsidenten Xi Jinping wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am Mittwoch (26.3.) einen Menschenrechtsreport über die Verfolgung von Menschenrechtlern in China veröffentlichen. Unter dem Titel „Menschenrechtler ohne Rechte, Xi Jinpings brutaler Krieg gegen Menschenrechtsverteidiger“ dokumentieren wir in dem Report 134 Schicksale tibetischer, uigurischer und kritischer chinesischer Menschenrechtler.
Werden Sie in diesem Frühjahr die Leipziger Buchmesse besuchen? Dann schauen Sie dort doch auch bei uns vorbei! Wir würden uns sehr darüber freuen, Sie persönlich kennenzulernen oder wiederzusehen.
An unserem Stand „H205“ in Halle 2 stehen Ihnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Menschenrechtsorganisation Rede und Antwort, informieren über unsere aktuellen Initiativen und halten Hintergrundmaterial für Sie bereit. Vielleicht haben Sie ja auch Kritik, Lob oder Anregungen, die Sie uns gern in direktem Gespräch mitteilen möchten.
Menschenrechtler und Betroffene kritisieren willkürliche Festnahmen und Einschüchterungen vor Beginn der Winterspiele in Sotschi
Gemeinsam mit Vertretern der Tscherkessen wird die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) am kommenden Freitag vor der Russischen Botschaft in Berlin gegen massive Willkürmaßnahmen der Sicherheitskräfte gegen Zivilisten im Nordkaukasus kurz vor der Eröffnung der Olympischen Spiele in Sotschi protestieren.
Ashaninka Benki Piyãko berichtet über seinen gewaltlosen Kampf für den Erhalt des Regenwaldes in Brasilien
Der Träger des Weimarer Menschenrechtspreises 2013, der Ashaninka-Vertreter Benki Piyãko, wird am 12. Dezember als Gast der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) in Göttingen über seinen beispielhaften gewaltlosen Kampf für den Erhalt des Regenwaldes im brasilianischen Amazonasgebiet berichten.