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Typ: Reporte/Memoranden

Ein Haus in Visegrad: Mahnmal für die Opfer

Die GfbV und andere Organisationen konnten mit einem Appell an verschiedene Vertreter der internationalen Gemeinschaft in Sarajevo/Brüssel und London einen Plan der serbischen Behörden in Visegrad /Republika Srpska vereiteln.
Die serbischen Vertreter dieser ostbosnischen Stadt hatten vor, das Haus eines Bosniaken, in dem während des Bosnien-Krieges 1992 70 Bosniaken (Frauen, Männer und Kinder) bei lebendigen Leib verbrannt wurden, niederzureissen. Damit wollten sie verhindern, dass es zu einer Gedenkstätte umfunktioniert wird.
Das Haus von Adem Omeragic ist seit langer Zeit den serbischen Behörden ein Dorn im Auge, weil es von den Angehörigen der Opfer zu Jahrestagen aufgesucht wurde. Es sollte am 24 . Dezember 2013, als die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in der Weihnachtszeit gering war, niedergerissen werden. Der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina und der Leiter der OSZE-Mission vor Ort protestierten scharf bei dem Bürgermeister von Visegrad, die Zerstörung des Hauses konnte gestoppt werden.

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Im Exil: Mohamed Ibrahim, Rohingya aus Burma

Die Rohingya leben seit Jahrhunderten in Burma/Myanmar. 1982 wurden ihnen in ihrem Heimatland alle Rechte entzogen. Damals wurde ein neues Staatsbürgerschaftsgesetz erlassen mit einer Liste aller Völker des Landes. Die Rohingya waren nicht dabei.
Mohamed Ibrahim ist Angehöriger der muslimischen Minderheit. Er war gezwungen sein Land zu verlassen und lebt zurzeit in Deutschland.

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Memorandum: Syria: Minorities in fear

Syria: Minorities in fear

According to UN estimates, at least 100,000 people died in the Syrian Arab Republic during the more than two years of ongoing clashes between regime opponents and Syrian forces. UN Secretary-General Ban Ki-Moon announced this on July 25th 2013. In March 2011, the protests against the rogue regime of the Baath-party and the Assadclan began with peaceful demonstrations which were, however, brutally suppressed. In the past two years, the national uprising and the pursuit of freedom has turned into a
bloody civil war which is threatening more and more people and gradually starting to have an impact on the whole region. The “Arab spring” has become a “winter” in Syria which threatens to last for a while.
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Die Regierung Putin: Verfolgung von Minderheiten und Menschenrechtlern

Russischen Staatsbürgern werden nach wie vor entscheidende politische und soziale Rechte vorenthalten. Darauf hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) vor der Eröffnung des Petersburger Dialogs am 4.12.2013 in Kassel mit einer Menschenrechtsaktion hingewiesen. Die Teilnehmer des Petersburger Dialogs, die über die Grundlagen einer freien Gesellschaft und die Zukunft der deutsch-russischen Beziehungen diskutieren wollen, dürfen sich nicht blenden lassen: Wladimir Putin tritt die dafür entscheidenden Rechte mit Füßen. Nach wie vor werden Minderheiten und Menschenrechtler, die Bürgerrechte einfordern oder Missstände anprangern, verfolgt.

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Memorandum: Die Mapuche in Chile

Der Mapuchekonflikt um die Landrechte im Süden Chiles reicht bis zum Beginn der Kolonialzeit zurück. Noch heute halten die Auseinandersetzungen um die Territorien der Mapuche an, wobei sich die Fronten zwischen Regierung und dem indigenen Volk weiter verhärtet haben.

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Alina Rodenkirchen über die Lage der Mapuche in Chile

Alina Rodenkirchen, Mapuche-Koordinatorin und Sprecherin der Kölner Regionalgruppe der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) über die Lage der Mapuche in Chile. Die Mapuche werden vom chilenischen Staat mit repressiven Maßnahmen überzogen. Die Anerkennung als indigenes Volk wird ihnen verweigert.

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Memorandum: Syrien: Minderheiten in Angst

Dschihadisten aus der ganzen Welt versuchen, mit Gewalt eine totalitäre islamistische Ideologie durchzusetzen. Innerhalb der syrischen Opposition fällt diese teilweise auf fruchtbaren Boden.

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Die Westsahara:

Ulrich Delius, Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, über Tourismus und Menschenrechte in Nordwestafrika.

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GfbV-Asienreferent Ulrich Delius über Hunger in Indien

Die indische Regierung hat im August 2013 angekündigt, die verarmte Bevölkerung mit preiswertem subventioniertem Reis und Getreide zu versorgen.
Viele der 95 Millionen Ureinwohner in Indien leiden jedoch unter Protein- und Nährstoffmangel. Da helfen billige Reis- und Weizenlieferungen wenig.
Wer die Armut unter den Adivasi-Ureinwohnern wirksam bekämpfen will, muss vor allem den Raub ihres Landes stoppen. Zehntausende Quadratkilometer kostbares Ackerland gehen jedes Jahr für den Bau von Staudämmen, Windkraftanlagen, Bergbau-Minen, Straßen und Fabriken verloren.

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