Auf seiner Reise durch Nordsyrien hörte Kamal Sido nachts die Einschläge von Raketen und Artilleriebeschuss, feierte das kurdische und das assyrische Neujahrsfest und traf sich mit Vertretern von Parteien, Organisationen und zivilgesellschaftlichen Projekten. Foto: Kamal Sido
Artillerieeinschläge und Neujahrsfeste: Meine Reise nach Nordsyrien
Der Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Dr. Kamal Sido, fuhr vom 12. März bis zum 3. April 2016 nach Rojava-Nordsyrien, um sich ein eigenes Bild von der Lage in dem Gebiet zu machen. Seine persönlichen Eindrücke beschreibt er in diesem ausführlichen Reisebericht.
Nach der Einnahme von Mossul durch den "Islamischen Staat" wurden christliche Immobilien mit dem arabischen Buchstaben „N“, markiert. „N“ steht für „Nasara“ und heißt übersetzt „Christen“. Was als "tödliches" Zeichen begann, ist jetzt zum Symbol des Widerstands und der Solidarität geworden. Und so zeigen auch Praktikanten und Mitarbeiter der GfbV ihre Solidarität mit den Assyrern/Aramäern/Chaldäern der Ninive-Ebene. Foto: GfbV
10. Juli 2014: Der „Islamische Staat“ nimmt die nordirakische Stadt Mossul ein
GfbV-Nahostreferent Kamal Sido erinnert an die Stadt Mossul im Norden des Irak.
Die Kopten in Ägypten werden von allen Seiten bedrängt und in ihrer Glaubensfreiheit und Existenz bedroht. Es kommt immer wieder zu Attacken islamistischer Extremisten.
Foto: Someone10x via Wikimedia Commons
Koptische Christen in Ägypten in Bedrängnis
Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat am Donnerstag in Ägypten einen koptischen Priester ermordet.
Die 2004 wieder errichtete Brücke von Mostar gilt seit Jahrhunderten als symbolische Brücke zwischen Christentum und Islam. Sie verbindet den Ostteil von Mostar, wo vorwiegend muslimische Bosnier (Bosniaken) leben, mit dem Westteil der Stadt, in dem insbesondere Kroaten zuhause sind. Foto: Alexandrino Arthur via Flickr
Die aufgezwungene Teilung Bosniens muss aufgehoben werden!
Ihr Gespräch mit dem Präsidium Bosnien und Herzegowinas (30.6.): Die aufgezwungene Teilung Bosniens muss aufgehoben werden! Reformprozess einleiten!
GfbV-Nahostreferent sprach in Nordsyrien mit Repräsentanten fast aller dort vertretenen politischen Parteien, Religionsgemeinschaften, mit Vertretern der Minderheiten, der Sicherheitskräfte und Behörden sowie mit Journalisten, um sich ein unabhängiges Bild der Lage zu machen.
Nord-Syrien: Hoffnungsvolle Anfänge eines friedlichen Zusammenlebens aller Volksgruppen unterstützen!
Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) veröffentlicht Bericht über Recherchereise in die Kurden-Enklaven. Darin kommen Repräsentanten der Parteien, Minderheitenorganisationen, Sicherheitskräfte, Behörden und NIchtregierungsorganisationen zu Wort.
Die "Anti-IS-Koalition" soll nach internationalen Presseberichten eine Großoffensive auf die IS-Hochburg Rakka planen. In der Allianz sind auch die "Syrian Democratic Forces" (SDF) vertreten, zu denen unter anderen die kurdischen Volksverteidigungseinheiten (YPG) gehören. Foto: Kurdishstruggle via Flickr
„Wir kämpfen für Gleichberechtigung in Syrien“
Nach internationalen Presseberichten steht eine Großoffensive der von den USA angeführten „Anti-IS-Koalition“ auf Rakka, Hochburg des Islamischen Staats in Syrien, bevor. Unter den militärischen Einheiten sind auch die SDF.
Im März 2016 besuchte unser Nahostreferent Dr. Kamal Sido Nordsyrien und hielt sich zwei Tage in Al-Hasakeh auf. Dort führte er in der Zentrale der Sutoro-Einheit ein Interview mit Abu Al-Majd. Die Sutoro ist eine christliche Miliz, die mit der YPG verbündet ist.
Mor Gregorius Yoanna Ibrahim, Erzbischof der syrisch-orthodoxen Kirche, und Boulos Yazigi, Erzbischof der griechisch-orthodoxen Kirche von Aleppo, wurden vor 3 Jahren in Syrien verschleppt.