Am 29./30. Juni 2007 wurde in Genf auf dem Treffen der Sozialistischen Internationale der Antrag gestellt, die türkische CHP (Cumhuriyet Halk Partisi) aus der Vereinigung auszuschließen. Die GfbV wandte sich am 05. 07. 2007 in einem offenen Brief an alle sozialistischen und sozialdemokratischen Parteien von Libanon bis Mexiko und von Senegal bis Schweden, diesen Antrag zu unterstützen. „Die CHP arbeitet gemeinsam mit dem Militär an einer Eskalation des Kurdenkonfliktes, indem sie sich eher heute als morgen einen Einmarsch türkischer Truppen in den Nordirak wünscht. Ein solcher Einmarsch würde nicht nur die Unruhen innerhalb der Türkei eskalieren lassen, , sondern zudem eine unabsehbare Spirale der Gewalt in der Region in Gang setzen und mit Irakisch-Kurdistan die letzte friedliche Region des Irak destabilisieren. Dies würde auch den im Zentral- und Südirak verfolgten Assyro-Chaldäer und anderen Minderheiten ihre letzte Zufluchtsstätte nehmen und eine humanitäre Katastrophe auslösen. Eine solche Partei darf nicht als Mitglied in der Sozialistischen Internationale geduldet werden.
Die GfbV hatte noch im Februar 2007 an die deutsche SPD appelliert, Deniz Baykal, den Chef der CHP, von einer Veranstaltung in München auszuladen.
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Aktuelle Berichte belegen: Obwohl Zwangsarbeit in Burma (Myanmar) im Februar 2007 offiziell verboten wurde, müssen weiterhin Tausende Angehörige ethnischer Minderheiten unbezahlte Frondienste für die Armee leisten. Auch Frauen und Kinder werden nicht verschont. Die Zwangsarbeiter werden unter anderem als Träger oder bei Bauprojekten eingesetzt. Immer wieder kommt es zu Todesfällen als Folge von Erschöpfung und mangelhafter medizinischer Versorgung.Bitte unterstützen Sie unseren Appell an den portugiesischen Außenminister Amado!Zum Online-Appell
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„Abends um sieben fing mein Herz an zu rasen, denn unsere Mädchen waren noch immer nicht zu Hause. Schließlich sagte uns ihr Arbeitgeber am Telefon, dass Rita und Linda angeschossen und in ein Krankenhaus gebracht worden seien“, berichtet ihre Mutter tonlos. „Wir konnten nicht hinfahren, es war schon Sperrstunde, es war furchtbar. Linda starb erst im Krankenhaus. Rita war sofort tot. In dem Wagen waren sieben Personen, als er beschossen wurde. Meine beiden Töchter, ihre vier Freundinnen und der Fahrer. Alle sind tot.“ Rita und Linda wären in diesem Jahr 26 und 22 Jahre alt geworden.
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Burning forests, smouldering tree-stumps, heavy bulldozers to prepare the scorched land for the oil plantations… Where a short time ago Papua tribes lived in harmony with nature, today oil-palm plantations are being laid out. They are seen as ecologically „particularly valuable”, are being subsidised by the state and are to be used as providers of raw materials for combined heating and power stations to quieten our climate consciences. However for the native inhabitants of the west of the island of New Guinea they mean extinction.
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Am 08. Juni 2007 wurden 161 Hmong-Flüchtlinge unter Einsatz von Gewalt und Tränengas von thailändischen Behörden nach Laos abgeschoben. Der UNHCR hatte keinen Zugang zu den Asylsuchenden und ermahnte Thailand, viele der Flüchtlinge könnten nicht zurück geschickt werden, da ihnen Verfolgung drohe. Ein Mann vergiftete sich – aus Angst lebend in Laos anzukommen. In den letzten Wochen gab es erneute Hilferufe aus dem Dschungel von Laos, wo mehrere Hmong-Gruppen erneut vom Militär angegriffen wurden.Zum Online-Appell an LaosZum Online-Appell an Thailand
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Today already the survival of many indigenous communities is acutely threatened by the climate change. No state and no government take their side. So we want to give them a voice, for they urgently need a lobby! On a new action platform, which is to be built up in the next few months, you will regularly find information and appeals on the subject of climate change and indigenous people.
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International steigt die Nachfrage nach Palmöl – es soll das Klimagewissen beruhigen. Indonesien will deshalb seine Palmöl-Produktion um das 43-Fache steigern und plant die Brandrodung von 20 Millionen (!) Hektar Wald. Damit würden mehrere hundert Papua-Völker im Westen der Insel Neuguinea ihre Lebensgrundlage verlieren.
Schon jetzt ist Deutschland der viertgrößte Importeur von Palmöl weltweit. Bitte unterstützen Sie unseren Appell an Bundesminister Gabriel, in staatlich geförderten Heizkraftwerken nicht Palmöl, sondern nachwachsende heimische Rohstoffe zu verwenden!
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Wir schlagen Alarm in Berlin!
Schon 400 000 Tote – 2,7 Millionen Vertriebene – 3 Millionen Hilfsbedürftige
Protestmarsch gegen den Völkermord im Westen des Sudan
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Protestmarsch gegen den Völkermord im Westen des Sudan
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