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Typ: Dossier

Ein Leben unterwegs – Mit den Herden der Bakthiari-Nomaden durch das Zagrosgebirge im Iran

„Der Tross setzt sich unter ohrenbetäubendem Geschrei in Bewegung und lässt die Lagerplätze, an denen noch bis gestern die schwarzen Ziegenhaarzelte standen, hinter sich. Vor ihnen liegen zwei schneebedeckte Pässe in viertausend Metern Höhe.“
Der Religionsanthropologe Benjamin Raßbach begleitete gemeinsam mit den Fotografen Maciej Staszkiewicz und Miriam Stanke 2012 eine Gruppe der Bakhtiari-Nomaden im Iran bei ihrer Wanderung zu neuen Weideplätzen durch das Zagrosgebirge.

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Ein Haus in Visegrad: Mahnmal für die Opfer

Die GfbV und andere Organisationen konnten mit einem Appell an verschiedene Vertreter der internationalen Gemeinschaft in Sarajevo/Brüssel und London einen Plan der serbischen Behörden in Visegrad /Republika Srpska vereiteln.
Die serbischen Vertreter dieser ostbosnischen Stadt hatten vor, das Haus eines Bosniaken, in dem während des Bosnien-Krieges 1992 70 Bosniaken (Frauen, Männer und Kinder) bei lebendigen Leib verbrannt wurden, niederzureissen. Damit wollten sie verhindern, dass es zu einer Gedenkstätte umfunktioniert wird.
Das Haus von Adem Omeragic ist seit langer Zeit den serbischen Behörden ein Dorn im Auge, weil es von den Angehörigen der Opfer zu Jahrestagen aufgesucht wurde. Es sollte am 24 . Dezember 2013, als die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit in der Weihnachtszeit gering war, niedergerissen werden. Der Hohe Repräsentant für Bosnien-Herzegowina und der Leiter der OSZE-Mission vor Ort protestierten scharf bei dem Bürgermeister von Visegrad, die Zerstörung des Hauses konnte gestoppt werden.

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Die Westsahara:

Ulrich Delius, Afrikareferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, über Tourismus und Menschenrechte in Nordwestafrika.

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GfbV-Asienreferent Ulrich Delius über Hunger in Indien

Die indische Regierung hat im August 2013 angekündigt, die verarmte Bevölkerung mit preiswertem subventioniertem Reis und Getreide zu versorgen.
Viele der 95 Millionen Ureinwohner in Indien leiden jedoch unter Protein- und Nährstoffmangel. Da helfen billige Reis- und Weizenlieferungen wenig.
Wer die Armut unter den Adivasi-Ureinwohnern wirksam bekämpfen will, muss vor allem den Raub ihres Landes stoppen. Zehntausende Quadratkilometer kostbares Ackerland gehen jedes Jahr für den Bau von Staudämmen, Windkraftanlagen, Bergbau-Minen, Straßen und Fabriken verloren.

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Der Ilisu-Staudamm und das Südostanatolien-Projekt

Linus Mandl über das Staudammnetzwerk GAP. Seit den 80er Jahren baut die Türkei an einem riesigen Staudammnetzwerk in Südostanatolien, auch GAP genannt. Die ökologischen, politischen und kulturellen Folgen des Projekts sind gravierend. Sowohl in den Anrainerstaaten Syrien und Irak als auch in der Türkei selbst sind Tausende von Menschen gezwungen vor den Wassermassen zu fliehen. Sie werden umgesiedelt, verlieren durch Fluten oder Wassermangel ihre Lebensgrundlage und werden zum Spielball außen- und innenpolitischer Machtkämpfe. Vor allem die ethnischen Minderheiten in der Region fallen dem Projekt zum Opfer und sehen ihre Lebensform auf beiden Seiten der Grenze bedroht.

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Der syrische Bürgerkrieg

Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker, zur Lage der syrischen Flüchtlinge. Eine Millionen Kinder sind inzwischen aus Syrien geflohen, 740.000 von ihnen sind unter elf Jahren. Die meisten von ihnen befinden sich im Libanon, in Jordanien, der Türkei, im Irak und Ägypten.

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Die Lage in Ägypten

GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius über die Lage in Ägypten.
Es ist schlimm, dass erst hunderte Menschen bei Massakern der ägyptischen Sicherheitskräfte sterben mussten, bis deutsche Rüstungsexporte an das Land endlich ausgesetzt wurden.

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Fukushima und die Folgen für die Menschen auf den Pazifikinseln

GfbV-Asienreferent Ulrich Delius über die Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima: Für Hunderttausende Ureinwohner auf den Pazifischen Inseln ist es eine Frage des Überlebens, dass die Nahrungsmittelkette nicht noch mehr durch austretende Radioaktivität geschädigt wird.
Vor Fukushima laufen täglich rund 300 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser ins Meer. Der Pazifische Kirchenrat – langjähriger Partner der GfbV bei dem Bemühen, auf die Probleme der Ureinwohner des Pazifik aufmerksam zu machen – vergleicht die Folgen Fukushimas mit der radioaktiven Verseuchung des Pazifischen Ozeans nach den Atomversuchen zwischen 1966 und 1995. Auch damals hatte die lokale Verwaltung Tahitis die Folgen nicht ernst genommen.
Die indigenen Gemeinschaften auf den Pazifischen Inseln fürchten besonders die Folgen der Einleitung radioaktiv verstrahlter Rückstände, die auch ihr Hauptnahrungsmittel Fisch verseuchen könnte. Die meisten Bewohner der Pazifischen Inseln leben vom Fischfang.

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Minderheiten zwischen den Fronten

Aleppo: Eine multiethnische und multireligiöse Stadt versinkt im Bürgerkrieg. Dr. Kamal Sido, Nahostreferent der Gesellschaft für bedrohte Völker über die Lage in der Stadt.

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