Unsere Publikationen bieten fundierte Informationen zu bedrohten Minderheiten, Indigenen Völkern und Menschenrechtsfragen: Reporte, Memoranden, Dossiers, Studien und Hintergrundanalysen.
Mauretanische Anti-Sklaverei-Aktivisten zu Haftstrafen verurteilt
Der Menschenrechtler Biram Dah Abeid sowie zwei weitere führende Menschenrechtler in Mauretanien wurden heute von einem mauretanischen Gericht wegen vermeintlicher Anstiftung zu einer „Rebellion“ zu jeweils zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Der am 24. Dezember 2014 begonnene Prozess gegen Biram Dah Abeid, Träger des Weimarer Menschenrechtspreises und des Menschenrechtspreises der Vereinten Nationen, der bedeutendsten menschenrechtlichen Auszeichnung der Weltorganisation, hatte im In- und Ausland für große Aufmerksamkeit gesorgt.
Ulrich Delius, GfbV-Afrikareferent, spricht mit Hanno Schedler über das Urteil und die Folgen für die Menschenrechtsbewegung in Mauretanien.
Dalai Lama, Bernard Kouchner, Düzen Tekkal, Mirza Dinnayi. Das sind nur einige Personen, mit denen wir 2014 zusammen kamen. Und „ganz nebenbei“ haben wir Aktionen durchgeführt: für die Rechte der Mapuche, Uiguren, Yeziden, Kurden, Rohingya. Wir sind gegen die Olympischen Spiele in Sotschi auf die Straße gegangen und haben mit islamischen Freunden Newroz gefeiert. Kurzum, es war ein volles Jahr.
Besuch aus dem umkämpften Aleppo: Interview mit Archimandrit Moses Alkhassi
Der griechisch-orthodoxe Archimandrit Moses Alkhassi aus dem umkämpften Aleppo war bei uns zu Besuch. Wir sprachen mit ihm über die entführten Bischöfe, den IS und die Lage der Zivilbevölkerung in seiner Stadt.
Moses Alkhassi ist einer der letzten christlichen Geistlichen, die nach wie vor in Aleppo ausharren. Er kümmert sich um die immer kleiner werdende orthodoxe Gemeinschaft, sieht die Bevölkerung leiden und versucht den Menschen in ihrer Not zu helfen.
Menschenrechtsreport Nr. 75: Die Menschenrechtslage in Hamburgs Partnerstadt Shanghai
In Hamburgs chinesischer Partnerstadt Shanghai halten schwere
Menschenrechtsverletzungen weiter an. In diesem Menschenrechtsreport werden 187 Einzelfälle von Bürgerinnen und Bürgern Shanghais aus den Jahren 2013/2014 dokumentiert, deren in chinesischen Gesetzen verbriefte Menschenrechte massiv verletzt wurden.
Für seinen lebenslangen Einsatz gegen Menschenrechtsverbrechen hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) den französischen Ex-Außenminister Bernard Kouchner mit ihrem Victor-Gollancz-Preis geehrt. Dem Mediziner und Gründer von „Ärzte ohne Grenzen“ (MSF) wurde die Auszeichnung am 20. September 2014 in der Aula der Universität Göttingen überreicht.
Aktion in Bildern: Erdogan – Totengräber von Kobani! Hilfe für Kurden zulassen!
Am Dienstag, den 14. Oktober 2014, veranstaltete die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) Mahnwachen zur Unterstützung der syrisch-kurdischen Stadt Kobani in sieben deutschen Städten.
Die Veranstaltung fand unter dem Motto „Erdogan: Totengräber von Kobani! Hilfe für Kurden zulassen!“ statt, um auf die unterlassene Hilfeleistung des türkischen Staats für die kurdische Enklave Rojava im Anbetracht der Bedrohung durch den IS aufmerksam zu machen.
Unsere Menschenrechtsaktion in Bildern:
Die Sorben und die Samen, die Friesen und die Krimtartaren – es gibt viele Völker in Europa, die um ihre kulturelle und sprachliche Identität ringen. Einige stehen auch aus politischen Gründen stark unter Druck. Der Leiter der Europäischen Akademie Berlin, Prof. Dr. Eckart Stratenschulte, sprach mit Sarah Reinke, unserer GUS-Expertin und Leiterin des Berliner Büros, über die Lage dieser Völker in Europa.
Only trade? No change? Demanding Human Rights in China
On October 10, 2014, on occasion of the 3rd German-Chinese government consultations in Berlin, we demonstrated together with the World Uyghur Congress (WUC) in front of the Federal Chancellery in order to draw attention to the human rights situation in China.